Antifa outet Magdeburger Nazis

Tino Steg attackiert am Rande eines Naziaufmarsches einen Antifaschisten

Wie Indymedia berichtet, outeten AntifaschistInnen mehrere Magdeburger Nazis, unter ihnen die Kader Sascha Braumann und Tino Steg. Steg, der in den letzten Jahren u.a. Mitglied der Kameradschaft „Festungsstadt Magdeburg“ und des rechtsextremen Ordnerdienstes „Selbstschutzes Sachsen-Anhalt“ gewesen sein soll, ist dem Artikel zufolge stellvertretender Geschäftsführer des Cafés „Espresso Kartell“ am Hasselbachplatz. Er kandidierte vergeblich für die NPD zu den Stadtratswahlen im vergangenen Juni. Ein Jahr zuvor mietete Stieg für den „Sport- und Freizeittreff e.V.“, einen von Neonazis gegründeten Verein, in der Neustädter Sieverstorstraße Räumlichkeiten, die bis zur Räumung durch die Polizei wiederholt für Schulungsveranstaltungen und Parties genutzt worden war.

Ein Video zeigt, wie Steg am Rande eines Aufmarsches, organisiert von der NPD-Nachwuchsorganisation „Junge Nationaldemokraten“, am 7. November 2009 in Halle (Saale) in seiner Funktion als Ordner gegen den Kopf eines Antifaschisten tritt, der zuvor Papierschnipsel in Richtung der Nazis geworfen haben soll. Der Magdeburger NPD-Stadtrat Matthias Gärtner, der in diesem Moment am Mikrophon steht, billigt das gewalttätige Vorgehen der Naziordner: „Jeder freie Deutsche hat das Recht auf Selbstverteidigung – auf Schutz vor solchen Gestalten, solchen ‚Manschen‘ sage ich dazu. Kameraden, wenn ihr angegriffen werdet, habt ihr das Recht auch außerhalb der Demonstration euch zu verteidigen. Von diesem Recht solltet ihr in Zukunft auch Gebrauch machen.“

Zum Bericht auf Indymedia

Video zum Übergriff von Steg auf einen Antifaschisten

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