13.-25. März: Internationale Wochen gegen Rassismus

1703-iwgr-md-logoZum zweiten Mal beteiligt sich Magdeburg in diesem Jahr an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Dem Mobilisierungsaufruf der Vereine Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) und Miteinander e.V. in der Magdeburger Stadtgesellschaft sind zehn Organisationen mit dreizehn facettenreichen Beiträgen gefolgt. Sie umspannen Geschichte und Gegenwart wie auch Ländergrenzen und individuelle Lebenswelten.

Das Programm umfasst Workshops, Seminare, Filme, Vorträge, Diskussionen u.v.m. und richtet sich an verschiedene Zielgruppen: jüngeres und älteres Publikum, mehrsprachige Besucher_innen und Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte. Auch für Fachpublikum aus dem schulischen und außerschulischen Bereich, der Interkulturellen Bildung oder Antirassismusarbeit sind interessante Angebote enthalten.
Die Beiträge setzen sich kritisch mit Menschenrechtsfragen im Iran, in Saudi-Arabien, Afghanistan und der ehemalige Sowjetunion auseinander und „kehren genauso vor der eigenen Tür“.
Auch die Polarisierung in unserer Gesellschaft wirft weiter- und tiefergehende Fragen auf. Etwa, wie ein zukunftsorientiertes Gesellschaftsmodell von Solidarität, Menschenwürde und gleichberechtigter Teilhabe für alle gestaltet werden kann. Wie wir mit Einstellungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Mitte der Gesellschaft bis hinein ins Landesparlament umgehen.

Das Programm zeigt: Magdeburg ist bunt und vielfältig. Den engagierten Gestalterinnen und Gestaltern des Magdeburger Stadtlebens vom Kulturzentrum bis zur Migrantenorganisation, von der Gewerkschaft bis zur Geflüchtetenunterkunft, gehören die Scheinwerfer der Aufmerksamkeit, nicht den Hetzenden und kalkuliert Tabubrechenden.

Programmflyer zum Download: 1703 Internat Wochen gegen Rassismus
Programm als Textversion: 1703 Internat Wochen gegen Rassismus – Textversion

Nächstenliebe als politische Praxis

Logo BAGKR3. bundesweite Ost-West-Konferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus zum Thema Christliches Engagement gegen Minderheitenfeindlichkeit und Rechtsextremismus
29. – 30. November 2013 in Salem (Mecklenburg-Vorpommern)

Nächstenliebe ist ein ebenso zentraler wie komplexer Begriff des christlichen Glaubens. Sie will konkret gelebt werden, in Kirchengemeinden, in Städten und Dörfern, in der Öffentlichkeit wie im Privaten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das konsequente Handeln nach dem Prinzip der Nächstenliebe, beispielsweise beim Engagement gegen Rechtsextremismus, gegen Rassismus oder im Agieren für mehr Menschlichkeit in der Asylpolitik, auch Ablehnung in Kirche, Politik und Gesellschaft zur Folge hat. Die dritte Ost-West-Konferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus wird diese Erfahrungen in der Diskussion mit Vertreter_innen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft in den Mittelpunkt stellen: Wo und in welcher Ausprägung begegnet uns Rassismus und wie gehen wir mit den Auswirkungen um? Wie lebt Kirche den Begriff Nächstenliebe? Was sind Herausforderungen und wo brauchen wir innerhalb wie außerhalb kirchlicher Strukturen eine deutlichere und stärkere Position?

Flyer, nähere Informationen und Anmeldung hier.