Rassismus, Hass und Gewalt mit Entschlossenheit entgegentreten

Stellungnahme des Bündnis gegen Rechts Magdeburg zur Meile der Demokratie 2018

Seit 20 Jahren engagiert sich das Bündnis gegen Rechts für eine offene und liberale Bürgergesellschaft in Magdeburg. 2008 haben wir die Meile der Demokratie als deutliche Positionierung gegen Geschichtsrevisionismus, Rassismus, Hass und Gewalt ins Leben gerufen und als Bündnis gegen Rechts seitdem mit veranstaltet und durch viele Aktivitäten mitgetragen.

Auf der Meile der Demokratie 2018 wird erstmals die AfD vertreten sein. Die Partei hat zwar den Aufruf unterschrieben, doch in ihrem Handeln und in ihrer Programmatik widerspricht sie der Intention und den Inhalten der Meile. Schon die Hashtags, mit denen die AfD ihre Facebook-Posts zur Meile bisher gekennzeichnet hat, zeigen, dass sie nicht gewillt ist, allen Menschen und Organisationen mit Respekt zu begegnen. Bereits die Ankündigung der Teilnahme der AfD ist ein fatales Signal für all jene, die sich für die Meile und gegen Rechtsextremismus engagieren. Sie verunsichert insbesondere Akteure und Besucher*innen der Meile, die zu den „Feindbildern“ der AfD gehören.

Wir respektieren, dass es zu dieser Raumnahme der AfD unterschiedliche Perspektiven und Konsequenzen daraus gibt. Als Bündnis gegen Rechts haben wir uns entschieden, die Meile der Demokratie 2018 nicht als Mitveranstalter mitzutragen.

Wir hoffen, dass sich am 20. Januar 2018 die Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Aufenthaltsstatus, sexueller Orientierung oder anderer Merkmale frei und sicher fühlen können und wünschen dem Tag einen friedlichen Verlauf.

Hintergrundinformationen:

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