Mahnen und Erinnern

Lichtenburg Toten mahnen uns„Die Toten mahnen uns.“ So steht es in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg in Prettin. Die Toten mahnen uns, heute wachsam zu sein.

Auch weil wir erinnern, wehren wir uns gegen diejenigen, die mit ihrem „Gedenken“ den Nationalsozialismus rehabilitieren wollen, den Vernichtungscharakter der deutschen Kriegsführung verschweigen und den Holocaust verharmlosen.

Auch am Samstag wird es Möglichkeiten zum Mahnen, Erinnern und Gedenken geben:

In der Kathedrale St. Sebastian erinnern Frauen mit einer ökumenischen Gedenkzeit an Opfer rechter Gewalt. Die Stunde ab 14.00 Uhr steht unter einem Wort der seligen Mechthild von Magdeburg: „Eine heilige Aufmerksamkeit sollen wir für uns selber haben“; die Zeit von 15.00 Uhr an steht dann unter dem Leitwort „Tanzend aufmerksame Schritte wagen“. In diesem Rahmen wird auch ein Auszug aus der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt“ zu den Todesopfern aus Sachsen-Anhalt gezeigt.
Der Meilenstein am Nicolaiplatz ist geprägt von Musik, Friedensgebeten und Glockenläuten. Daneben gibt es Infostände, Kinderspiele und ein Angebot zum Wärmen.
Am Haltepunkt Eichenweiler in Rothensee wird von 9.00-17.00 Uhr eine „Mahnwache gegen Krieg und Faschismus“ abgehalten.
Unter dem Motto „Die rote Stadt im roten Land wird braun“ steht ein Gedenkweg zu kommunalpoliitschen Opfern nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Magdeburg

Das Bistum Magdeburg hat zudem ein „Gebet für eine Kultur der Aufmerksamkeit“ veröffentlicht, dass Sie gerne auch in Ihren eigenen Kontexten verwenden können: Gebet Kultur der Aufmerksamkeit – Bistum Magdeburg

Zum Hintergund: Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen werden wir am 18. Januar 2014 friedlich gegen den Naziaufmarsch protestieren. Dabei können Sie uns auf vielfältige Weise unterstützen: indem Sie sich an den Protesten beteiligen, oder auch, indem Sie unseren Aufruf unterzeichnen.

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