15. Dezember: Nazis sind in Weißenfels nicht willkommen!

Logo Kein Ort LSAAufruf des Weißenfelser Bündnisses für Toleranz – gegen Rechtsextremismus und jede Gewalt

„… Ein gewaltbereites, bundesweit agierendes jugendliches rechtsextremes Spektrum hat sich in den vergangenen Jahren in Weißenfels festgesetzt und bestimmt in manchen Vierteln das Straßenbild. … Sie schaffen es immer wieder, engagierte Demokraten einzuschüchtern bzw. anzugreifen. Ein eben solcher Versuch, Weißenfels als „ihr Territorium“ dazustellen, ist eine für den 15. Dezember 2012, 12:00 bis 18:00 Uhr, angemeldete rechtsextreme Demonstration. Sie steht offiziell unter dem Motto „Wir wollen leben – Zukunft statt EU-Wahn“, jedoch dürfte klar sein, dass sie tatsächlich als Antwort auf eine antifaschistische Demonstration am 03. November dieses Jahres zu werten ist. …

Doch gleich welchen Termin sie sich wählen, durch Demokraten darf diese Bedrohung für unsere Grundordnung nicht länger hingenommen werden! Aus diesem Grund setzen das Bündnis für Toleranz – gegen Rechtsextremismus und jede Gewalt, die Stadtverwaltung Weißenfels, die evangelische Kirchengemeinde Weißenfels, das Christliche Jugenddorfwerk e.V., die Jugendinitiative Weissenfels e.V., der Jugendfreizeitkeller Weißenfels, das Bündnis gegen Rechts Weißenfels und engagierte Privatpersonen der Nazi-Demonstration ihren Protest entgegen: Dezentral werden zur gleichen Zeit verschiedene Aktionen durchgeführt, die den braunen Geistern zeigen werden, dass unsere Stadt nicht (länger) ihr Tummelplatz ist.

Beginnend ab 12:00 Uhr wird auf dem „Stadtbalkon“ (das südliche Saaleufer entlang der Dammstraße) eine Musikkundgebung stattfinden, unser lautstarker Protest wird den sich auf der anderen Saaleseite sammelnden Rechten eindrucksvoll zeigen, dass es in Weißenfels durchaus noch einen Kontrapunkt zu ihnen gibt.
Um 13:30 Uhr lädt die evangelische Gemeinde Weißenfels zu einem Friedensgebet in die Laurentiuskirche, welche an der Merseburger Straße und somit direkt an der von den Nazis angemeldeten Demonstrationsroute liegt.
Um 15:00 Uhr werden wir in der Marienstraße eine Mahnwache abhalten, während die Marienkirche ihre Türen zu einer Kerzenandacht öffnet und Kaffee und Tee gereicht werden.
Wir fordern Sie auf, diesen Aufruf zu unterstützen!
Es ist höchste Zeit, dem braunen Spuk zu entgegnen. Schließen Sie sich dem Aufruf an und kommen Sie am 15.12. zu unseren Veranstaltungen! Wenn Sie einem Verein, einer Partei, einer Glaubensgemeinschaft oder sonstigen Institution angehören, werben Sie für unser Anliegen! Denn Dummheit kann man nicht verbieten, doch trotzdem kann man etwas dagegen tun!“

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