5. Meile der Demokratie am 12. Januar, Mahnwachen am 19. Januar

Gesicht zeigen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg
Presseerklärung der Landeshaupstadt Magdeburg und des Bündnis gegen Rechts Magdeburg

Am 12. Januar wird sich bereits zum fünften Mal der Breite Weg ab 12:00 Uhr mit Unterstützung von Politikern, Vereinen, Verbänden, Kulturschaffenden, Schulen, Kirchen, Gewerkschaften und Handeltreibenden in eine lebendige „Meile der Demokratie“ verwandeln. Für den 19. Januar sind nach einer Auftaktkundgebung auf dem Alten Markt überall in der Stadt Mahnwachen.

„Auch im kommenden Jahr müssen wir damit rechnen, dass Nationalisten und Rechtsradikale das Gedenken an die Zerstörung unserer Stadt am 16. Januar 1945 nutzen, um für ihre antidemokratische und fremdenfeindliche Gesinnung zu werben“, erklärt dazu Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Wie in den vergangenen Jahren wollen wir mit einer Meile der Demokratie zeigen, dass Magdeburg weltoffen und tolerant ist. Ich rufe die Magdeburgerinnen und Magdeburger auf, auf der 5. Meile der Demokratie am 12. Januar 2013 ihren ganz persönlichen Fußabdruck zu hinterlassen – mit Informationsständen, Aktionen, kulturellen Beiträgen oder Begegnungsangeboten.“ Anmeldungen für die Meile der Demokratie nimmt das Organisationsbüro entgegen unter Tel. 540 2691 oder per Mail: Meile-der-Demokratie[at]stadt.magdeburg.de.

„Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Magdeburger Bürgerinnen und Bürger bereit sind, deutliche und sichtbare Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg zu setzen“, blickt Christine Böckmann vom Bündnis gegen Rechts zurück. „Dieses Engagement werden wir im Januar 2013 in verstärktem Maße benötigen, da offensichtlich rechte Gruppierungen für den 12. und 19. Januar 2013 Aufmärsche in Magdeburg planen.“

Deshalb rufen die Landeshauptstadt und das Bündnis gegen Rechts gemeinsam auf:
„Beteiligen Sie sich am 12. Januar an der 5. Meile der Demokratie!
Beteiligen Sie sich am 19. Januar an Kundgebung und Mahnwachen!
An beiden Tagen wollen wir gemeinsam mit allen demokratisch gesinnten Magdeburgerinnen und Magdeburgern deutlich machen: Magdeburg ist kein Ort für Neonazis!“

Für beide Tage gilt, wie wir es bereits in unserem gemeinsamen Aufruf formuliert haben: „Lassen Sie uns den Nazis gewaltfrei mit Zivilcourage und Entschlossenheit entgegentreten!“

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