Gedenken an die Deportationen Magdeburger Jüdinnen und Juden

… als Nachbarn verschwanden
ohne Wort
und Freunde
ohne Gruß …

Am 18. November jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem der erste Transport aus Magdeburg nach Theresienstadt abging – der erste von dreien. Insgesamt wurden 235, vorwiegend alte Menschen aus Magdeburg dorthin deportiert, nur 18 kehrten zurück.
Es ist 2012 auch 70 Jahre her, dass am 14. April und am 13. Juli 1942 vorwiegend Familien und jüngere Leute aus Magdeburg ins Ghetto Warschau deportiert wurden. Die letzten größeren Deportationen aus Magdeburg waren am 22. Februar und – diesmal mit über 300 Roma und Sinti – Anfang März 1943.

Aus diesem Anlass laden der Förderverein „Neue Synagoge Magdeburg“ e.V., Forum Gestaltung e.V., die Landeshauptstadt Magdeburg, der Ökumenische Arbeitskreis Magdeburg für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und das Werner von Siemens Gymnasium am Sonntag, 18. November zu einem gemeinsamen Gedenken an die Deportation Magdeburger Jüdinnen und Juden.

Beginn ist um 17:00 Uhr am Denkmal „An der alten Synagoge“. Der anschließende Weg des Gedenkens führt über die Brandenburger Straße zum Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof.

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