Zwei neue Handreichungen erschienen

Was kann man denn konkret gegen Rechtsextremismus tun? Und vor allem: Was kann man denn noch tun, außer gegen Aufmärsche zu protestieren? Und wo bekommen wir Informationen her?

Diese Fragen werden häufig gestellt, wenn es um das Engagement gegen Rechtsextremismus geht. Um dem abzuhelfen, wollen wir heute zwei aktuelle Handreichungen vorstellen, die Informationen bieten:

Was gibt es an rechten Printmedien zu kaufen? Wie sind sie einzuschätzen? Und was können wir dagegen tun?
Auf diese Fragen antwortet die Handreichung „Aktiv gegen extreme rechte Zeitungen“ der ver.di-Jugend, die hier zum Download steht. Auf der Internetseite finden sich auch eine Musterpressemitteilung und einen Musterpresseflyer, wenn man selbst aktiv werden möchte.

Was kann man machen, wenn rechtsextrem eingestellte Eltern, die sonst jedoch ganz unauffällig wirken, sich als Elternsprecher wählen lassen? Wie kann dem entgegengewirkt werden, dass Kindergärten ganz im Sinne solcher Eltern zu funktionieren drohen oder Rechtsextreme gar versuchen eigene Einrichtungen zu gründen, die im Geist einer vermeintlichen Vorherrschaft der »weißen Rasse« die Kinder zu erziehen versucht? Was machen Erzieher_innen, wenn sie merken, dass Eltern ihre Kleinen anhalten, nicht mit Kindern anderer Hautfarbe zu spielen?
Diesen Fragen stellt sich die Veröffentlichung „Demokratie ist (k)ein Kindergeburtstag. Handreichung für Kindertagesstätten im Umgang mit Rechtsextremismus“ des Projektes „Lola für Ludwigslust“ der Amadeu-Antonio-Stiftung. Die Handreichung steht hier zum Download.

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