Vortrag: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland“ am 4. April

Ein Rückblick auf 10 Jahre und ein Seitenblick nach Sachsen-Anhalt
am 4. April um 18:00 Uhr in der Ratsdiele des Alten Rathauses

Referent: Prof. Dr. Andreas Zick, Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld

Zehn Jahre lang hat das Projekt „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ die Meinungen der Deutschen über
Minderheiten, schwache soziale Gruppen in repräsentativen jährlichen Umfragen beobachtet. Analysiert wurden die Ursachen, Ausdrucksformen und Konsequenzen von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierungsabsichten.
Ebenso wurde analysiert, in welchem Ausmaß Vorurteile mit anderen Einstellungen zur Gesellschaft, mit Lebenslagen und rechtsextremen wie rechtspopulistischen Orientierungen zusammenhängen.
Der Vortrag erstattet einen Bericht über die aktuelle Stimmungslage, und es wird ein besonderer Blick auf
menschenfeindliche Mentalitäten in Sachsen-Anhalt geworfen. Es soll zudem die Frage aufgeworfen werden, wie die Mitte der Gesellschaft menschenfeindlichen Meinungen und Taten begegnen kann, um den Schutz von Menschen zu fördern.

Initiator des Abends ist das Magdeburger Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Otto-von-Guericke-Universität, die Ottostadt Magdeburg und Miteinander e.V.

Der Vortrag wird im Rahmen des Zivilcourage-Projekts „Otto greift ein“ durchgeführt. Der offizielle Auftakt des Projektes findet am 19. April 2012 im Hegel-Gymnasium statt.

Veranstaltungsflyer: 120404 Flyer_Vortrag_Andreas_Zick

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