Kundgebung „Augen auf gegen rechte Gewalt“

Rick Langenstein von Neonazi getötet –
Wir schweigen nicht!

In der Nacht zum 16. August wurde Rick in der Nähe der Diskothek „Funpark“ von einem Neonazi so schwer geschlagen, dass er wenig später starb. In den ersten Wochen nach Ricks Tod war in den Medien von einem tragischen, aber unpolitischen „Diskomord“ zu lesen. Jetzt wenige Wochen später ist klar: Rick musste sterben, weil er sich gegenüber einem Neonazi, dem späteren Täter, abgrenzte und ihn als das bezeichnete, was er ist – als einen Nazi.

Von seinen Freund/innen wurde Rick als ruhig, zurückhaltend und freundlich beschrieben. Er ist nicht das erste Todesopfer rechter Gewalt in Magdeburg. In den 1990er Jahren wurden zwei Menschen in Magdeburg von Neonazis ermordet, weil sie Punks waren.

In Magdeburg kommt es immer wieder zu Gewalttaten gegen Menschen, die nicht in das Weltbild von Neonazis passen, weil sie von ihnen als Ausländer oder als alternative Jugendliche wahrgenommen werden.

Wir wollen rechte Gewalt in unserer Stadt nicht länger hinnehmen! Wir schweigen nicht!

Wir rufen Sie auf, gemeinsam Rick zu gedenken sowie ein entschlossenes und friedliches Zeichen gegen Neonazismus und Gewalt zu setzen.

Kundgebung: „Augen auf gegen rechte Gewalt!“
Samstag, 06. September, 11.00 Uhr
Breiter Weg / Ernst-Reuter-Allee (vor dem Allee-Center)

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