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	<title>Bündnis gegen Rechts Magdeburg</title>
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		<title>Bündnis gegen Rechts Magdeburg</title>
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		<title>Kundgebung am 2. Juli: &#8220;Kein Ort für Nazis!&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 12:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gegen den Einzug der rechtsextremen NPD in den Magdeburger Stadtrat!
Kungebung am 2. Juli 2009
Erstmalig wird ein Mitglied der rechtsextremen NPD als gewählter Vertreter in den Magdeburger Stadtrat einziehen. Nachdem der stimmenmäßig stärkste NPD-Kandidat Michael Grunzel seinen Verzicht erklärt hat, rückt nun Matthias Gärtner nach. Mit 4.019 Stimmen bzw. 2,01 Prozent schnitt die NPD im Vergleich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=314&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignnone size-full wp-image-318" title="Kundgebung &quot;Kein Ort für Nazis&quot;" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/06/web-plakat-bgr-kundgebung.jpg?w=450&#038;h=636" alt="Kundgebung &quot;Kein Ort für Nazis&quot;" width="450" height="636" /></p>
<p>Gegen den Einzug der rechtsextremen NPD in den Magdeburger Stadtrat!<br />
Kungebung am 2. Juli 2009</p>
<p>Erstmalig wird ein Mitglied der rechtsextremen NPD als gewählter Vertreter in den Magdeburger Stadtrat einziehen. Nachdem der stimmenmäßig stärkste NPD-Kandidat Michael Grunzel seinen Verzicht erklärt hat, rückt nun Matthias Gärtner nach. Mit 4.019 Stimmen bzw. 2,01 Prozent schnitt die NPD im Vergleich aller in Magdeburg angetretenen Parteien und Wählervereinigungen am schlechtesten ab. Ihr selbst erklärtes Ziel, den Einzug in Fraktionsstärke, verfehlte die rechtextreme Partei deutlich. Der Anspruch auf eine Fraktionsgeschäftsstelle mit einem/r Mitarbeiteiter/in, finanziert aus öffentlicher Hand, ist damit verwirkt. Alle demokratischen Mandatsträger/innen schlossen vor und nach der Wahl mit Verweis auf die antidemokratische und menschenverachtende Programmatik der NPD jegliche Zusammenarbeit mit ihrem Vertreter aus. Dennoch ist zu erwarten, dass Matthias Gärtner den Stadtrat als Bühne zur öffentlichen Propagierung der rechtsextremen Ideologie sowie für aggressive verbale Angriffe auf Mitglieder der demokratischen Fraktionen missbrauchen wird.</p>
<p><strong>Kein Ort für Nazis!<br />
Gegen den Einzug der NPD in den Magdeburger Stadtrat!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das Bündnis gegen Rechts ruft daher alle Magdeburgerinnen und Magdeburger auf, am Donnerstag, den 2. Juli 2009, ab 13.30 Uhr Gesicht gegen Rechtsextremismus vor dem Magdeburger Rathaus zu zeigen.<br />
</strong></p>
<p>Ab 14.00 Uhr werden die Mandatsträger/innen im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Stadtrates vereidigt. Die Besucher/innentribüne steht allen Interessierten offen.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund<br />
</strong><br />
Die NPD begreift sich selbst als systemoppositionelle Kraft. Ihre Weltanschauung beruht auf der Idee der Ungleichwertigkeit von Menschen. Sie ist rassistisch, antisemitisch und nationalistisch. Sie lehnt sowohl universell geltende Menschenrechte als auch die Demokratie ab und propagiert stattdessen das Gesellschaftsmodell einer homogenen Volksgemeinschaft in einem autoritären Staat. Die konstruktive Diskussionskultur der parlamentarischen Demokratie betrachtet die NPD als überflüssig. Effiziente Politik wird in ihren Augen allein von politischen Soldaten gemacht, die als unabhängige Führungspersönlichkeiten Entscheidungen von oben fällen. Vor diesem Hintergrund &#8211; und in Anlehnung an die  so genannte Machtergreifung der Nationalsozialisten &#8211; dient ihr der Parlamentarismus nur als Mittel zur Abschaffung der Demokratie.</p>
<p>Der 25-jährige Politikstudent Matthias Gärtner gilt als einer der &#8220;intellektuellen&#8221; Köpfe der rechtsextremen Szene in Sachsen-Anhalt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des NPD-Landesverbandes und stellvertretender Bundesvorsitzender der JN. Gärtner war 2007 Mitbegründer des &#8220;Nationalen Bildungskreises&#8221; (NBK), der auf die &#8220;Manifestierung einer geistigen Gegenelite&#8221; im Sinne des Rechtsextremismus abzielt. An der Otto-von-Guericke-Universität gründete er die rechtsextreme Hochschulgruppe &#8220;Studentische Interessen&#8221;, konnte diese jedoch nicht dauerhaft etablieren. Gärtner ist auch als Autor des JN-Periodikums &#8220;Hier &amp; Jetzt&#8221; und bei rechtsextremen Aufmärschen in Sachsen-Anhalt präsent. So nutzte er im November 2008 eine neonazistische Demonstration &#8220;gegen Kindesmissbrauch&#8221;, um gegen den &#8220;negriden Präsidenten Kanack&#8230;äh&#8230;Barack Obama&#8221; zu hetzen. Bei<br />
der Eröffnung einer Ausstellung zum Thema &#8220;Neofaschismus in Deutschland&#8221; in Berlin-Marzahn 2008 bezeichnet er die Bundesrepublik Deutschland als &#8220;schwach und verkommen&#8221;. Nach der Räumung eines rechten Objektes in Magdeburg-Neustadt im August 2008 drohte Gärtner den Verantwortlichen von Polizei und Innenministerium: &#8220;Die Gestalten machen es nicht mehr lange und die Knüppelschwinger von einst sind dann nicht Vergessen. Versprochen!&#8221;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein Zeichen der Erinnerung und Hoffnung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 12:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Einweihung eines Gedenksteins für getöteten Rick L. in Magdeburg
„Genau 290 Tage ist es nun her, dass einer der liebevollsten und unschuldigsten Menschen, die ich kannte, an dieser Kreuzung auf grausamste Art und Weise ermordet wurde.“ Die junge Frau, die mit dem angehenden Kunststudenten Rick L. eng befreundet war, ringt bei ihrer Ansprache mit den Tränen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=306&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Einweihung eines Gedenksteins für getöteten Rick L. in Magdeburg</strong></p>
<p>„Genau 290 Tage ist es nun her, dass einer der liebevollsten und unschuldigsten Menschen, die ich kannte, an dieser Kreuzung auf grausamste Art und Weise ermordet wurde.“ Die junge Frau, die mit dem angehenden Kunststudenten Rick L. eng befreundet war, ringt bei ihrer Ansprache mit den Tränen. Mehr als 50 Menschen hatten sich am Vormittag des 2. Juni 2009 im Magdeburger Stadtteil Reform zusammengefunden. Magdeburgs Oberbürgermeister, zwei Beigeordnete, zahlreiche Stadträte sowie Vertreter/innen des Bündnis gegen Rechts weihten gemeinsam mit Familienangehörigen und Freund/innen in unmittelbarer Nähe zum Tatort einen Gedenkstein für Rick L. ein. Der junge Mann wurde am 16. August 2008 nach dem Besuch einer Diskothek von einem bekennenden Neonazi durch Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass er an seinem eigenen Blut erstickte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-297" title="Gedenkstein" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/06/2009-06-02_rick1.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Mehr als 50 Menschen beteiligten sich an der Einweihung des Gedenksteins für Rick" width="400" height="300" /></p>
<p><strong>Breite Solidarität</strong></p>
<p>Familienangehörige und Freund/innen von Rick L. fassten bereits nach der Beerdigung den Entschluss, am Tatort einen Stein zur Erinnerung und Mahnung aufzustellen. Unterstützung erhielten sie vom Geschwister-Scholl-Gymnasium, an dem der junge Mann ein Jahr zuvor sein Abitur ablegte, und der Mobilen Opferberatung bei Miteinander e.V.. An einer Unterschriftenaktion beteiligten sich mehr als 1.000 Menschen.</p>
<p>Der Eigentümer eines Teppichmarktes, auf dessen Grundstück Rick L. in einem Gebüsch liegend verstarb, verweigerte den Hinterbliebenen jegliche Unterstützung und damit die Aufstellung des Steins auf seinem Firmengelände. Die Initiator/innen wandten sich daraufhin an den Magdeburger Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Die Stadt sicherte Hilfe zu. Das Tiefbauamt stellte den Stein zur Verfügung, und der städtische Eigenbetrieb &#8220;Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg&#8221; fertigte die Gedenkplatte an. Die Inschrift lautet: <em>„Im Gedenken an Rick. Rick wurde am 16.08.2008 an dieser Kreuzung durch feige und sinnlose Gewalt aus unserem Leben gerissen. In unserem Herzen wirst du immer weiter leben! Familie und Freunde von Rick.“</em> Der Gedenkstein wurde wenige Meter vom Tatort entfernt auf öffentlichem Grund aufgestellt.<br />
<strong><img class="alignnone size-full wp-image-298" title="Rick" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/06/2009-06-02_rick2.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Im Gedenken an Rick" width="400" height="300" /></strong></p>
<p><strong>Gedenkstein als Zeichen der Hoffnung für Zivilcourage</strong></p>
<p>Heike Kleffner von der Mobilen Opferberatung lobte die unbürokratische Hilfe des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung als politisches Signal gegen Rechtsextremismus. Der Stein stelle für sie nicht nur ein Ort der Erinnerung an Rick sondern auch ein Zeichen der Hoffnung dar, „dass rechte Gewalt zukünftig keine Todesopfer mehr fordert. Ein Zeichen der Hoffnung dafür, dass mehr Bürger einschreiten werden, wenn andere Menschen von Rechtsextremen angepöbelt oder gar angegriffen werden.“ Die Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Szene kostete allein in Magdeburg seit 1990 drei jungen Männern das Leben, deutschlandweit sind es über 135.</p>
<p><strong>Acht Jahre Jugendhaft für Neonazi – Verteidiger legt Revision ein<br />
</strong><br />
Die Polizei nahm am 18. August 2008 Bastian O., der bis Anfang 2008 bereits wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und räuberischer Erpressung eine Haftstrafe abgesessen hatte, unter dringendem Tatverdacht fest. Während der Gerichtsverhandlung vom Dezember 2008 bis Mai 2009 machte der Neonazi aus seiner Gesinnung keinen Hehl. Mit kahl rasiertem Schädel und einer Jacke der bei Rechtsextremen beliebten Marke „Thor Steinar“ verfolgte Bastian O. im Dezember 2008 die Verlesung der Anklageschrift. Fernsehbilder zeigen, wie der Neonazi bei der Urteilsverkündung einen Ring mit der „Schwarzen Sonne“, einem von der SS im Nationalsozialismus verwendetes Symbol, trägt. Das Landgericht Magdeburg sah es als erwiesen an, dass Bastian O. den jungen Mann zu Tode geprügelt und im Anschluss beraubt hat. Das Strafmaß sah acht Jahre Jugendhaft vor. Nach Informationen des Bündnis gegen Rechts Magdeburg hat der Verteidiger inzwischen Revision gegen das Urteil eingelegt.<br />
<strong><br />
Aufruf zu Spenden</strong></p>
<p>Freundinnen und Freunde von Rick L. haben im vergangenen Jahr am Tatort mit Grabkerzen und Blumenschmuck ein kontinuierliches Gedenken an den angehenden Kunststudenten aufrecht erhalten. Sie wollen diese Form der Erinnerung auch am Gedenkstein fortführen. Da Unbekannte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Grabkerzen und Blumenschmuck zerstörten, bitten wir im Namen der Freundinnen und Freunde von Rick L. um Spenden für Grabkerzen und Blumenschmuck am Gedenkstein. Die Spenden werden vom „Opferfonds“ an die Freundinnen und Freunde weitergeleitet und sind steuerlich abzugsfähig.</p>
<p><strong>Spendenkonto: </strong><br />
Kto.-Nr: 53 53 53<br />
BLZ 810 205 00<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
Kontoinhaber: Miteinander e.V.<br />
Stichwort: Opferfonds / Würdiges Gedenken</p>
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			<media:title type="html">Rick</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Einweihung des Gedenksteins für Rick L.</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/31/offentliche-einweihung-des-gedenksteins-fur-rick-l/</link>
		<comments>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/31/offentliche-einweihung-des-gedenksteins-fur-rick-l/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 06:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bgrmagdeburg.wordpress.com/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Dienstag, den 2. Juni 2009, 11.00 Uhr, Magdeburg-Reform, Pallasweg, Ecke Hektorweg
Redner/innnen: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Freund/innen von Rick L., Mobile Opferberatung
Am kommenden Dienstag, den 2. Juni 2009, wird der Gedenkstein für den am 16. August 2008 von einem Neonazi getöteten 20-jährigen angehenden Kunststudenten Rick L. in Sichtweite zum Tatort öffentlich eingeweiht. Dank der schnellen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=295&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Dienstag, den 2. Juni 2009, 11.00 Uhr, Magdeburg-Reform, Pallasweg, Ecke Hektorweg<br />
Redner/innnen: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Freund/innen von Rick L., Mobile Opferberatung</strong></p>
<p>Am kommenden Dienstag, den 2. Juni 2009, wird der Gedenkstein für den am 16. August 2008 von einem Neonazi getöteten 20-jährigen angehenden Kunststudenten Rick L. in Sichtweite zum Tatort öffentlich eingeweiht. Dank der schnellen und unbürokratischen Unterstützung durch die Stadt Magdeburg und des Büros des Oberbürgermeisters wird damit der Wunsch der Angehörigen und Freund/innen nach einem würdigen Gedenken an Rick L. umgesetzt. Der Gedenkstein trägt die Inschrift: <em>„Im Gedenken an Rick. Rick wurde an dieser Kreuzung am 16.08.2008 durch feige und sinnlose Gewalt aus unseren Herzen gerissen. ‚In unseren Herzen wirst du immer weiter leben.’ Familie und Freunde von Rick“.</em></p>
<p>Der gewaltsame Tod von Rick L. durch einen 20-jährigen, einschlägig vorbestraften Neonazi gehört zu den Tötungsdelikten aus dem Jahr 2008, die auch das Bundesinnenministerium als politisch rechts motiviert wertet. Zur Erinnerung: Am 19. Mai 2009 verurteilte das Landgericht Magdeburg den u.a. wegen Körperverletzung und Volksverhetzung vorbestraften Neonazi Bastian O. zu einer Jugendhaftstrafe von acht Jahren wegen Totschlags. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Bastian O., nachdem ihn Rick L. bei einem zufälligen Zusammentreffen nach einem Besuch der Diskothek „Fun Park“ als „Hobbynazi“ bezeichnet hatte, mit unzähligen Schlägen und Tritten tödlich misshandelte.</p>
<p><strong>Ein wichtiges Zeichen</strong></p>
<p>„Die Errichtung des Gedenksteins ist ein wichtiges Zeichen, dass die tödliche Dimension rechter Gewalt in Magdeburg nicht länger verschwiegen wird,“ sagt eine Sprecherin der Mobilen Opferberatung. Denn seit 1990 starben in Magdeburg bei rechten Gewalttaten mindestens drei junge Menschen aus der Punk-Szene und aus nicht-rechten Jugendkulturen: Am 9. Mai 1992 wurde Thorsten Lamprecht bei einem Überfall von etwa 60 Neonaziskins auf eine Punkparty in dem Magdeburger Lokal „Elbterrassen“ mit einem Baseballschläger schwer verletzt. Der damals 23-jährige Punk starb an den Folgen der Verletzungen. Am 8. Februar 1997 starb in Magdeburg-Olvenstedt der 17-jährige Frank Böttcher an einer Straßenbahnhaltestelle an den tödlichen Messerstichen eines gleichaltrigen Naziskinheads. </p>
<p>Rick L., Frank Böttcher und Thorsten Lamprecht starben, weil sie im Weltbild der extremen Rechten als Nicht-Rechte, Alternative und Punks zu den politischen Gegnern gehören, die mit allen Mitteln und entgrenzter Gewalt bekämpft werden. Viele andere Betroffene aus nicht-rechten Jugendkulturen sind seit 1990 in Magdeburg bei rechten Angriffen verletzt worden; einige leiden dauerhaft unter den körperlichen und psychischen Folgen der Gewalttaten. </p>
<p><strong>Aufruf zu Spenden</strong></p>
<p>Freundinnen und Freunde von Rick haben im vergangenen Jahr am Tatort mit Grabkerzen und Blumenschmuck ein kontinuierliches Gedenken an den angehenden Kunststudenten aufrecht erhalten. Sie wollen diese Form der Erinnerung auch am Gedenkstein aufrecht erhalten. Da in den vergangenen Wochen und Monaten sowohl Grabkerzen als auch Blumenschmuck immer wieder von Unbekannten zerstört wurden, bitten wir im Namen der Freundinnen und Freunde von Rick L. unter dem Stichwort „Würdiges Gedenken“ um Spenden für Grabkerzen und Blumenschmuck am Gedenkstein. Die Spenden werden vom „Opferfonds“ an die Freundinnen und Freunde von Rick L. weitergeleitet und sind steuerlich abzugsfähig. </p>
<p><strong>Spendenkonto:</strong><br />
Kto.-Nr: 53 53 53<br />
BLZ 810 205 00<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
Kontoinhaber: Miteinander e.V.<br />
Stichwort: Opferfonds / Würdiges Gedenken</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die rechtsextreme NPD im Kommunalwahlkampf</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/26/die-rechtsextreme-npd-im-kommunalwahlkampf/</link>
		<comments>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/26/die-rechtsextreme-npd-im-kommunalwahlkampf/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 13:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufrufe, Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Hintergründe, Forderungen, Kandidaten
Magdeburg wählt am 7. Juni 2009 einen neuen Stadtrat. Mit aller Macht drängt die NPD in das Alte Rathaus – in Fraktionsstärke, wie sie nicht müde wird zu betonen. Einerseits soll mit dem Zugriff auf materielle Ressourcen die kränkelnde Infrastruktur des sachsen-anhaltischen Landesverbandes auf Vordermann gebracht werden. Andererseits will die rechtsextreme Partei die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=287&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Hintergründe, Forderungen, Kandidaten</strong></p>
<p><em>Magdeburg wählt am 7. Juni 2009 einen neuen Stadtrat. Mit aller Macht drängt die NPD in das Alte Rathaus – in Fraktionsstärke, wie sie nicht müde wird zu betonen. Einerseits soll mit dem Zugriff auf materielle Ressourcen die kränkelnde Infrastruktur des sachsen-anhaltischen Landesverbandes auf Vordermann gebracht werden. Andererseits will die rechtsextreme Partei die Ausgangsbasis für die Landtagswahlen in zwei Jahren verbessern.</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ideologische Grundlagen</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die NPD begreift sich selbst als systemoppositionelle Kraft. Ihre Weltanschauung beruht auf der Idee der Ungleichwertigkeit von Menschen. Sie ist rassistisch, antisemitisch und nationalistisch. Sie lehnt sowohl universell geltende Menschenrechte als auch die Demokratie ab und propagiert stattdessen das Gesellschaftsmodell einer homogenen Volksgemeinschaft in einem autoritären Staat. Die konstruktive Diskussionskultur der parlamentarischen Demokratie betrachtet die NPD als überflüssig. Effiziente Politik wird in ihren Augen allein von politischen Soldaten gemacht, die als unabhängige Führungspersönlichkeiten Entscheidungen von oben fällen. Vor diesem Hintergrund – und in Anlehnung an die  so genannte Machtergreifung der Nationalsozialisten – dient ihr der Parlamentarismus nur als Mittel zur Abschaffung der Demokratie.</p>
<p><strong>Forderungen und Ziele der NPD im Kommunalwahlkampf</strong></p>
<p>Anders als zur Kommunalwahl 2007 präsentiert die NPD aktuell Fragmente eines Wahlprogramms, das sie mit &#8220;Arbeit – Heimat – Zukunft&#8221; überschreibt. Gesellschaftspolitisch fordert sie hierin eine „Volksgemeinschaft statt Ellenbogengesellschaft“. Diese biologistisch und kulturalistisch definierte deutsche &#8220;Volksgemeinschaft&#8221; ist ein rassistisches Konstrukt, das sich gegen eine angebliche &#8220;Überfremdung&#8221; Deutschlands sowie gegen eine &#8220;Entfremdung&#8221; des deutschen Volkes von seiner Heimat durch die &#8220;kapitalistische Globalisierung&#8221; richtet. Ein starker (Führer-)Staat soll einen vermeintlichen &#8220;Volkswillen&#8221; und den Zusammenhalt der Gemeinschaft sichern. Dabei sieht sich die NPD als einzige &#8220;wahre&#8221; Volkspartei und brandmarkt das Mehrparteiensystem als einen Ausdruck einer &#8220;Zersplitterung der Gesellschaft&#8221;.</p>
<p>Als zentrales sozialpolitisches Ziel nennt die NPD die &#8220;Rettung des Sozialstaats&#8221; und die &#8220;Bekämpfung des liberalen Nachtwächterstaats&#8221;. Wirtschaftspolitisch tritt sie ein für eine &#8220;raumorientierte nationale Volkswirtschaft – gegen Raubtierkapitalismus und Globalisierung&#8221;. Diese Anti-Globalisierungs-Rhetorik sowie die Forderung der NPD nach einem Ausbau von Sozialleistungen stehen im Kontext einer Ideologie der &#8220;Volksgemeinschaft&#8221;: Die Streichung aller Sozialleistungen für &#8220;nicht blutdeutsche&#8221; Menschen soll die Unterstützung von Menschen mit &#8220;deutschem Blut&#8221; finanzieren. Die deutsche Wirtschaft soll durch eine aggressive Ex- und  eine restriktive Importpolitik vor ausländischen Einflüssen geschützt und auf Kosten anderer Länder gestärkt werden. Ziel ist die wirtschaftliche Autarkie Deutschlands.</p>
<p>Insgesamt ordnet die NPD wirtschaftliche Fragestellungen ihren politischen Zielsetzungen unter, indem sie etwa formuliert, dass die Wirtschaft dem Volk dienen müsse. Dieses Prinzip soll im Rahmen der &#8220;Betriebsgemeinschaft&#8221; umgesetzt werden, in der betriebliche Mitbestimmung und Gewerkschaften zugunsten eines uneingeschränkt agierenden Unternehmers ausgeschaltet sind.</p>
<p><strong>Wahlkampf in Magdeburg</strong></p>
<p>Die finanziellen Ungereimtheiten der letzten Monate im NPD-Bundesverband erschweren dem Magdeburger Kreisverband die Durchführung eines intensiven Wahlkampfes. Eine &#8220;Materialschlacht&#8221; wie bei der DVU 1998 und 2006 blieb daher aus. Die extrem rechte Partei verlagerte ihre Aktivitäten auf das Internet. Eine eigene Wahlkampfseite bildet die Plattform für die Vorstellung der Kandidaten, des fragmentarischen Kommunalwahlprogramms sowie des seit Januar 2009 monatlich im PDF-Format erscheinenden &#8220;Magdeburger Stadtspiegels&#8221;. Zudem stellt die NPD eine neue Version ihrer Schulhof-CD zum Download bereit. Die 16 Tracks bedienen zahlreiche Themen des rechtsextremen Spektrums und greifen hierbei Versatzstücke der demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Ideologie auf. Die Erfahrungen zeigen, dass diese Musik gerade für Jugendliche ein identitätsstiftendes Angebot vorhält.</p>
<p><strong>NPD-Kandidaten in Magdeburg</strong></p>
<p>In Magdeburg kandidieren elf Mitglieder der NPD, allesamt männlich, für den Stadtrat: Andy Knape, Michael Grunzel, Matthias Gärtner, Andreas Krause, Gustav Haenschke, Florian Fuhrmann, Sascha Braumann, Bennet Schulze, Christian Schwidder, Tino Steg und Thomas Bartsch. Ein Großteil von ihnen besetzt heute in Sachsen-Anhalt und teilweise auch bundesweit führende Positionen in der NPD und/oder ihrer Jugendorganisation, den &#8220;Jungen Nationaldemokraten&#8221; (JN).</p>
<p>Während Grunzel und Krause als weitgehend unbeschriebene Blätter gelten können, stammen mit Knape, Fuhrmann, Braumann, Schulze, Schwidder und Steg die Hälfte der Kandidaten aus dem Spektrum der neonazistischen &#8220;Freien Kameradschaften&#8221;. Diese traten in Magdeburg in den zurückliegenden Jahren  unter verschiedenen Namen öffentlich in Erscheinung: „Kameradschaft Festungsstadt“, „Nationale Sozialisten Magdeburg“, „Initiative gegen das Vergessen“ und „Sport- und Freizeittreff e.V.“. Der Personenkreis zeichnet sich u.a. für die jährlichen Aufmärsche zum Jahrestag der Bombardierung am 16. Januar 1945 verantwortlich.</p>
<p>Der 25-jährige Politikstudent <strong>Matthias Gärtner</strong> gilt als einer der intellektuellen Köpfe der rechtsextremen Szene in Sachsen-Anhalt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des NPD-Landesverbandes und stellvertretender Bundesvorsitzender der JN. Gärtner war 2007 Mitbegründer des &#8220;Nationalen Bildungskreises&#8221; (NBK), der auf die &#8220;Manifestierung einer geistigen Gegenelite&#8221;<a href="#_ftn1">[1]</a> im Sinne des Rechtsextremismus abzielt. An der Otto-von-Guericke-Universität gründete er die rechtsextreme Hochschulgruppe &#8220;Studentische Interessen&#8221;, konnte diese jedoch nicht dauerhaft etablieren. Gärtner ist auch als Autor des JN-Periodikums &#8220;Hier &amp; Jetzt&#8221; und bei rechtsextremen Aufmärschen in Sachsen-Anhalt präsent. So nutzte er im November 2008 eine neonazistische Demonstration &#8220;gegen Kindesmissbrauch&#8221;, um gegen den &#8220;negriden Präsidenten Kanack &#8230;äh &#8230; Barack Obama&#8221; zu hetzen.<a href="#_ftn2">[2]</a> Bei der Eröffnung einer Ausstellung zum Thema &#8220;Neofaschismus in Deutschland&#8221; in Berlin-Marzahn 2008 bezeichnet er die Bundesrepublik Deutschland als &#8220;schwach und verkommen&#8221;. Nach der Räumung eines rechten Objektes in Magdeburg-Neustadt im August 2008 drohte Gärtner den Verantwortlichen von Polizei und Innenministerium: &#8220;Die Gestalten machen es nicht mehr lange und die Knüppelschwinger von einst sind dann nicht Vergessen. Versprochen!&#8221;.<a href="#_ftn3">[3]</a></p>
<p><strong>Andy Knape</strong> (24), Kaufmann und VWL-Student, ist Landesvorsitzender der JN Sachsen-Anhalt und Mitglied des Landesvorstandes der NPD. In seiner Funktion als JN-Vorsitzender wurde er im Februar 2009 auf Grund der Ankündigung einer &#8220;Schulungs- und Informationsveranstaltung&#8221; in Magdeburg anlässlich des Todestages von Horst Wessel, einem von den Nazis nach seinem Tod 1930 zum Märtyrer stilisierten SA-Mann, wegen des Verdachts auf Verherrlichung des Nationalsozialismus angezeigt.<a href="#_ftn4">[4]</a></p>
<p>Der Informatikstudent<strong> Bennet Schulze</strong> (25) trat in Magdeburg erstmals als Mitglied der rechtsextremen &#8220;Kameradschaft Festungsstadt&#8221; und Betreiber ihrer Website &#8220;Festungsstadt Magdeburg&#8221; in Erscheinung.<a href="#_ftn5">[5]</a> Heute bekleidet er den Posten des Landesgeschäftsführers der JN Sachsen-Anhalt. Schulze wurde nach einem Überfall auf linke Jugendliche am 1. November 2004 wegen gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen zu acht Monaten Haft bei drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Mitangeklagter in diesem Prozess war <strong>Florian Fuhrmann</strong> (32)<a href="#_ftn6">[6]</a>, nach eigenen Angaben noch Schüler, der ebenfalls für die NPD kandidiert. Im Nachgang des rechtsextremen Aufmarschs am 15. Januar 2005 wurde Bennet Schulze außerdem aufgrund von Hetzparolen gegen Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitsstrafe von 4 ½ Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.<a href="#_ftn7">[7]</a></p>
<p>Der Krankenpfleger <strong>Sascha Braumann</strong> (32) ist stellvertretender Landesvorsitzender der JN  und Leiter des &#8220;JN-Stützpunktes&#8221; Magdeburg. Er war Musiker in der Rechtsrock-Band &#8220;System Coffin&#8221;. Braumann stand 2008 in Halle vor Gericht. Ihm wurde zur Last gelegt, weiterhin für das im Jahr 2000 vom Bundesinnenminister verbotene, militante Neonazi-Netzwerk &#8220;Blood and Honour&#8221; (deutsch: &#8220;Blut und Ehre&#8221;) aktiv gewesen zu sein.<a href="#_ftn8">[8]</a></p>
<p><strong>Tino Steg</strong>, Jahrgang 1982, fiel insbesondere im Nachgang der polizeilichen Räumung eines rechtsextremen Treffpunkts im August 2008 in der Alten Neustadt auf. Die eingesetzten Polizeibeamt/innen stießen dabei auf massive Gegenwehr der 250 Besucher/innen eines Rechtsrock-Konzertes und wurden u.a. vom Dach des Gebäudes mit einem Feuerlöscher beworfen. Steg soll Mieter dieses Objektes in der Sieverstorstraße gewesen sein. Zuvor trat er bereits als Security im Thor-Steinar-Geschäft &#8220;Narvik&#8221; im Hundertwasserhaus in Erscheinung.</p>
<p>Der gebürtige Magdeburger <strong>Gustav Haenschke</strong> (61) war bis zu seinem Wechsel in die NPD im Jahr 2005 Ortsvorsitzender der SPD.<a href="#_ftn9">[9]</a> Im Oktober 2007 wurde ihm durch den Magdeburger Oberbürgermeister ein sechsmonatiges Hausverbot für das Alte Rathaus erteilt. Die bis dato beispiellose Entscheidung war eine Reaktion auf eine Droh-Email, die Haenschke an einen Stadtrat geschickt hatte. Neben persönlichen Beleidigungen gegen diesen und seine Familie enthielt sie auch die Drohung, er sei &#8220;bei Winteranfang nicht mehr da&#8221;.<a href="#_ftn10">[10]</a></p>
<p><strong>NPD-Abgeordnete in kommunalen Gremien</strong></p>
<p>Das Engagement der NPD in Sachsen-Anhalt und anderen Bundesländern auf der kommunalen Ebene zeigt den hohen strategischen Stellenwert der Kommunalpolitik für die Partei. Um das Ziel der &#8220;Systemüberwindung&#8221; zu erreichen, betrachtet sie gefestigte Strukturen auf lokaler und regionaler Ebene als erforderlich. Die kommunalpolitische Präsenz ermöglicht den NPD-Mandatsträger/innen durch den direkten Kontakt zu den Bürger/innen an der Basis für ihre rechtsextreme Ideologie zu werben.</p>
<p>Verschiedene Studien der letzten Jahre haben das Agieren der NPD in Kreistagen und Gemeinderäten untersucht. Die dort beschriebenen Erfahrungen können als Grundlage dienen, um das mögliche Agieren der NPD nach einem Einzug in den Magdeburger Stadtrat einzuschätzen. Im Gegensatz zur großen Bedeutung, die die NPD ihrer sichtbaren Kommunalpolitik beimisst, erweisen sich ihre Mandatsträger/innen zumeist als weniger aktiv als die Abgeordneten demokratischer Parteien. Sie zeigen nur geringes Interesse an konstruktiver kommunalpolitischer Arbeit. Nur selten sind sie in Ausschüssen präsent. Mitunter tritt die NPD aber auch aggressiv und aktionistisch auf. Ihre Abgeordneten nutzen die politische Bühne der Kreistage, um zu provozieren und sich als radikale Gegner des &#8220;Systems&#8221; zu profilieren, leisten aber keinen konstruktiven Beitrag zur politischen Arbeit.</p>
<p>Diese Erfahrungswerte lassen erwarten, dass auch NPD-Mandatsträger im Magdeburger Rathaus ihr Mandat hauptsächlich für aggressive Provokationen und ihre Selbstdarstellung als &#8220;Fundamentalopposition&#8221; nutzen würden. Die finanziellen und personellen Ressourcen, die ihr bei Einzug mit drei Abgeordneten als Fraktion zur Verfügung stünden, kämen – besonders vor dem Hintergrund der aktuell prekären finanziellen Situation der NPD – vor allem ihren außerparlamentarischen Aktivitäten sowie dem weiteren Ausbau der Parteistrukturen zugute.</p>
<p><strong>Konsens der demokratischen Parteien</strong></p>
<p>Anlässlich des Wahlantritts der NPD haben die im Magdeburger Stadtrat vertretenen Parteien bereits im März 2009 einen gemeinsamen Wahlaufruf mit dem Titel „Keine Stimme der NPD – Ihre Stimme für Demokratie, gegen Rechtsextremismus und Gewalt!“ verabschiedet. In diesem heißt es:</p>
<p><em>Die NPD bemüht sich um ein “Saubermann-Image“’. Ein genauerer Blick zeigt jedoch, wofür sie wirklich steht: nationalistischen Wahn nach einer Volksgemeinschaft, Antisemitismus, Führerkult, rassistische Ausgrenzungspolitik, Verherrlichung des Nationalsozialismus und Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus.</em></p>
<p><em>In Magdeburg wird dies alljährlich durch die Aufmärsche zum Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 deutlich. Dabei betreibt die NPD aktive Geschichtsverfälschung. Sie ignoriert den industriellen Massenmord an den Juden Europas im Zweiten Weltkrieg und versucht das Gedenken an die Bombenopfer für sich zu vereinnahmen.</em></p>
<p><em>Auch kam es in Magdeburg mehrfach zu rechten Übergriffen. Erst im August 2008 erlag ein Student vor einer Magdeburger Diskothek den Folgen rechtsextremer Gewalt. Es gibt viele, die dies nicht hinnehmen, die sich nicht von den Rechtsextremen einschüchtern lassen. Mit ihnen stellen wir uns gegen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus und jede Form extremistischer Gewalt. Wir, die kommunalen Vertreter der demokratischen Parteien, lassen die Betroffenen nicht alleine und stehen für ein solidarisches Zusammenleben aller Menschen. Wir setzen ein Zeichen für eine tolerante und weltoffene Stadt! Wir treten den rechtsextremen Parteien  engagiert entgegen.</em></p>
<p><em>Helfen Sie durch Ihre Teilnahme an der Stadtratswahl, der NPD einen Strich durch die Rechnung zu machen!</em></p>
<p><em>Keine Stimme den Nazis – weder im Parlament, noch auf der Straße oder im Verein!</em></p>
<p>Redaktionsschluss: 26. Mai 2009</p>
<p>Herausgeber: Bündnis gegen Rechts Magdeburg, <a href="../">http://bgrmagdeburg.wordpress.com</a></p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> http://www.endstation-rechts.de/index.php?view=article&amp;catid=115</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,589218,00.html</p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> Ministerium des Inneren des Landes Sachsen-Anhalt: Verfassungsfeind NPD – Dokumente eines Kampfes gegen die Demokratie, S. 41</p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a> http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=2941&amp;Itemid=387</p>
<p><a href="#_ftnref5">[5]</a> Tessnow, Katja: Lutz Trümper zog erfolgreich gegen rechte Hetze vor Gericht, Magdeburger Volksstimme, 16.03.2006</p>
<p><a href="#_ftnref6">[6]</a> Aktenzeichen des Landgericht Magdeburg: 22NS101/05</p>
<p><a href="#_ftnref7">[7]</a> Tessnow, Katja: Lutz Trümper zog erfolgreich gegen rechte Hetze vor Gericht, Magdeburger Volksstimme, 16.03.2006</p>
<p><a href="#_ftnref8">[8]</a> Löwe, Katrin: Neonazi-Gruppe wollte im Untergrund agieren, Magdeburger Volksstimme , 22.02.2008</p>
<p><a href="#_ftnref9">[9]</a> Borchert, Winfried: Ehemaliger Regierungsfahrer marschiert jetzt bei den Rechtsextremisten, Magdeburger Volksstimme, 12.04.2007</p>
<p><a href="#_ftnref10">[10]</a> Ließmann, Peter: Hausverbot: Stadt setzt NPD-Mann vor die Rathaustür, Magdeburger Volksstimme, 05.10.2007</p>
<p><em>Den kompletten Artikel im PDF-Format finden Sie <a href="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/05/bgr-die-rechtsextreme-npd-im-kommunalwahlkampf1.pdf">hier</a></em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Den Opfern einen Namen geben&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 10:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Kundgebung zum Gedenken an Thorsten Lamprecht
Am Montag, den 11. Mai 2009 lädt das Bündnis gegen Rechts Magdeburg zu einer Gedenkkundgebung anlässlich des 17. Todestages Thorsten Lamprechts ein. Die Veranstaltung findet ab 16.00 Uhr auf dem Breiten Weg / Höhe Alter Markt statt.
Am Abend des 9. Mai 1992 überfielen etwa 60 Neonazis eine Geburtstagsfeier von Punks [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=285&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Kundgebung zum Gedenken an Thorsten Lamprecht</strong></p>
<p>Am Montag, den 11. Mai 2009 lädt das Bündnis gegen Rechts Magdeburg zu einer Gedenkkundgebung anlässlich des 17. Todestages Thorsten Lamprechts ein. Die Veranstaltung findet ab 16.00 Uhr auf dem Breiten Weg / Höhe Alter Markt statt.</p>
<p>Am Abend des 9. Mai 1992 überfielen etwa 60 Neonazis eine Geburtstagsfeier von Punks in der Magdeburger Gaststätte &#8220;Elbterassen&#8221;. Dabei wurde der 23-jährige Thorsten Lamprecht, einer der feiernden Gäste, so schwer verletzt, dass er zwei Tage später starb. Der rechtsextreme Überfall auf die &#8220;Elbterassen&#8221; stellte den traurigen Höhepunkt einer Reihe rechts und rassistisch motivierter Angriffe in Magdeburg dar. Auch danach riss die Kette der Gewalt in der Elbestadt nicht ab. Am 8. Februar 1997 wurde der 17-jährige Frank Böttcher im Stadtteil Neu-Olvenstedt von einem gleichaltrigem Neonazi erstochen. In der Nacht zum 16. August 2008 verletzte ein Rechtsextremer den 20-jährigen Rick Langenstein in der Nähe der Diskothek &#8220;Funpark&#8221; in Magdeburg so schwer, dass er an seinem eigenen Blut erstickte.</p>
<p>Wir gedenken Thorsten Lamprecht, Frank Böttcher und Rick Langenstein um zu zeigen: Die Opfer rechter Gewalt haben ein Gesicht, einen Namen, eine Geschichte, eine Würde. Eben dies wollen ihnen die rechten Täter nehmen, wenn sie von ihren Opfer abfällig als &#8220;Zecken&#8221;, &#8220;Neger&#8221; und &#8220;Ausländerdreck&#8221; sprechen. Diese Gewalt und rechtsextremes Gedankengut entschieden zurückzuweisen, ist die Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Diskussionsveranstaltung: &#8220;Die tödliche Dimension rechter Gewalt&#8221;</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/02/24/diskussionsveranstaltung-die-todliche-dimension-rechter-gewalt/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 10:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die tödliche Dimension rechter Gewalt: Eine Diskussionsveranstaltung mit Angehörigen, Freunden und Anwälten von Opfern rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt
Im Rahmen der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland&#8221;
Mit: Rechtsanwalt Sebastian Scharmer (Berlin), Hans-Georg Thiele (Haldensleben) und Heide Dannenberg (Halberstadt) u.a.
Moderation: Heike Kleffner (Mobile Opferberatung)
Donnerstag, den 26. Februar 2009, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109
Mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=282&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die tödliche Dimension rechter Gewalt: Eine Diskussionsveranstaltung mit Angehörigen, Freunden und Anwälten von Opfern rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt<br />
Im Rahmen der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland&#8221;<br />
Mit: Rechtsanwalt Sebastian Scharmer (Berlin), Hans-Georg Thiele (Haldensleben) und Heide Dannenberg (Halberstadt) u.a.<br />
Moderation: Heike Kleffner (Mobile Opferberatung)<br />
Donnerstag, den 26. Februar 2009, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109</p>
<p>Mit der Diskussionsveranstaltung „Die tödliche Dimension rechter Gewalt“ soll am 26. Februar 2009 ab 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek die Perspektive von Angehörigen, FreundInnen sowie deren Anwälten nach rechten Tötungsdelikten in den Mittelpunkt gestellt werden. Hintergrund der Veranstaltung ist die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990“, die der Verein Miteinander noch bis zum 26. Februar 2009 in der Stadtbibliothek Magdeburg zeigt. </p>
<p>Unter den Ausstellungsporträts von 136 Menschen, die seit 1990 einer rechten, rassistischen oder antisemitischen Gewalttat zum Opfer gefallen sind, finden sich u.a. Thorsten Lamprecht, der 19-jährig im Mai 1992 bei einen Neonazi-Überfall auf eine Geburtstagsparty von Punks in Magdeburg mit einem Baseballschläger tödlich verletzt wurde. Einer derjenigen, der den Angriff der 60 Neonazis überlebte, war Denis K.. Er wird am Donnerstag u.a. über die Folgen des Angriffs, den Prozess gegen die Täter und die Notwendigkeit von Unterstützung für die Betroffenen sprechen.</p>
<p>Ebenfalls unter den Ausstellungsporträts findet sich ein Bild von Helmut Sackers, der im April 2000 von einem Naziskin in Halberstadt erstochen wurde. Der Täter hatte zuvor lautstark das Horst-Wessel-Lied abgespielt; daraufhin hatte der 60-jährige Helmut Sackers die Polizei gerufen, um das Abspielen weiterer neonazistischer Musik zu verhindern. Seine Lebensgefährtin Heide Dannenberg wird bei der Veranstaltung am Donnerstag u.a. über die Grenzen juristischer Aufarbeitung sowie über die Notwendigkeit von öffentlicher und medialer Aufmerksamkeit bei rechten Tötungsdelikten  in Sachsen-Anhalt sprechen.</p>
<p>Ein Porträt von Mike Thiele dagegen findet sich nicht in der Ausstellung. Er erlitt im Februar 1995 bei einem Neonaziangriff auf ein von alternativen Jugendlichen bewohntes Haus in Haldensleben schwerste Verletzungen, die zu dauerhaften schweren physischen und psychischen Beeinträchtigungen führten. Mike Thiele ertrug sein durch die Folgen des Angriffs völlig eingeschränktes Leben nicht; er starb im Jahr 2000. Sein Vater wird im Rahmen der Veranstaltung u.a. über die Notwendigkeit von Nebenklage in den Prozessen gegen die Täter, über ein würdiges Gedenken und über das Selbstbewusstsein der Täter sprechen.</p>
<p>Rechtsanwalt Sebastian Scharmer vertritt derzeit die Angehörigen des am 21. August 2008 in Bernburg getöteten 18-jährigen Marcel W. im Prozess am Landgericht Magdeburg gegen den mutmaßlichen Täter, einen einschlägig vorbestraften Rechten aus Bernburg. Als Nebenklagevertreter steht er seit Jahren direkt Betroffenen rechter Gewalt und deren Angehörigen in Ermittlungs- und Strafverfahren gegen die Täter zur Seite. Sebastian Scharmer wird bei der Veranstaltung u.a. über die Schwierigkeiten juristischer Aufarbeitung von rechtsextremen Gewalttaten sprechen. </p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie sowie durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt.</p>
<p><em>Wir behalten uns vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.</em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ausstellung &#8220;Opfer rechter Gewalt&#8221; in Magdeburger Stadtbibliothek</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/01/29/ausstellung-opfer-rechter-gewalt-in-magdeburger-stadtbibliothek/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 18:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Öffnungszeiten: 4. &#8211; 27. Februar 2009, Montag &#8211; Freitag 10.00 &#8211; 19.00 Uhr, Samstag 10.00 &#8211; 13.00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109
Ausstellungseröffnung: 3. Februar 2009, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, mit Dr. Rüdiger Koch, Bürgermeister der Stadt Magdeburg und Heike Kleffner, Projektleitung Mobile Opferberatung
Podiumsdiskussion: 26. Februar 2009, 19:30 Uhr, „Rechte Gewalt, tödliche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=269&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/01/opfer2.jpg?w=450&#038;h=304" alt="Ausstellung Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland" title="Ausstellung Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland" width="450" height="304" class="alignleft size-full wp-image-277" /><br />
<strong>Öffnungszeiten:</strong> 4. &#8211; 27. Februar 2009, Montag &#8211; Freitag 10.00 &#8211; 19.00 Uhr, Samstag 10.00 &#8211; 13.00 Uhr</p>
<p><strong>Ort:</strong> Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109</p>
<p><strong>Ausstellungseröffnung:</strong> 3. Februar 2009, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, mit Dr. Rüdiger Koch, Bürgermeister der Stadt Magdeburg und Heike Kleffner, Projektleitung Mobile Opferberatung</p>
<p><strong>Podiumsdiskussion:</strong> 26. Februar 2009, 19:30 Uhr, „Rechte Gewalt, tödliche Folgen und Öffentlichkeit“ mit Angehörigen, Freund/innen und Anwält/innen von Opfern </p>
<p>Vom 4. Februar bis zum 27. Februar 2009 zeigen das Bündnis gegen Rechts und Miteinander e.V. in der Magdeburger Stadtbibliothek die Ausstellung „Opfer rechter Gewalt“ mit Porträts von 136 Menschen, die seit 1990 Opfer einer tödlichen rechten, rassistischen oder antisemitisch motivierten Gewalttat geworden sind.</p>
<p>In der Ausstellung werden u.a. sechs Opfer rechter Gewalt aus Sachsen-Anhalt porträtiert, darunter Torsten Lamprecht, der 21-jährig bei einem Neonaziüberfall auf eine Geburtstagsfeier von Punks in Magdeburg im Mai 1992 tödliche Verletzungen mit einem Baseballschläger erlitt. Ebenfalls zu sehen ist ein Porträt des 17-jährigen Punks Frank Böttcher, der in der Nacht zum 8. Februar 1997 von einem gleichaltrigen Naziskin in Magdeburg-Olvenstedt erstochen wurde. </p>
<p>Anlass für Miteinander e.V. die Ausstellung zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren nach Sachsen-Anhalt zu holen, ist zum einen der zwölfte Jahrestag des Todes von Frank Böttcher am 8. Februar 2009. Zum anderen sind im August letzten Jahres in Sachsen-Anhalt drei Menschen Tötungsdelikten zum Opfer gefallen, in denen ein mutmaßlicher rechter Hintergrund derzeit auch Gegenstand von laufenden Ermittlungs- bzw. Strafverfahren ist: Vor dem Magdeburger Landgericht muss sich seit Dezember 2008 der 21-jährige Bastian O. wegen Totschlags an dem 20-jährigen Kunststudenten Rick L. verantworten. Der bekennende und einschlägig vorbestrafte Neonazi hatte u.a. angegeben, Rick L. am 16. August 2008 in Magdeburg angegriffen zu haben, weil dieser ihn als „Hobby-Nazi“ bezeichnet haben soll. Vor dem Landgericht Dessau hat am 28. Januar 2009 der Prozess gegen zwei Rechte begonnen, denen die Staatsanwaltschaft Mord an einem 50-jährigen Wohnsitzlosen vorwirft. Die beiden Angeklagten haben nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ihr Opfer am 1. August 2008 in der Nähe des Dessauer Hauptbahnhofs u.a. aus Hass gegenüber sozial Schwachen misshandelt. Vor dem Landgericht Magdeburg soll zudem ab Ende Februar 2009 gegen einen vorbestraften Rechten aus Bernburg verhandelt werden, der nach Ansicht der Ermittlungsbehörden den 19-jährigen Marcel W. am 14. August 2008 in Bernburg getötet haben soll. </p>
<p>Auf den Tafeln der Ausstellung hat die Künstlerin Rebecca Forner 136 Menschen porträtiert, die Opfer von rechten, rassistischen oder antisemitisch motivierten Gewalttaten wurden. Viele von ihnen wurden getötet, weil für sie im Weltbild der Rechtsextremisten kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten. Die Ausstellung ruft diese Menschen in Erinnerung.</p>
<p><strong>Zu den Porträts der Opfer rechter Gewalt aus Sachsen-Anhalt in der Ausstellung</strong></p>
<p>Gezeigt wird beispielsweise ein kurzes Porträt von Torsten Lamprecht, der am 9. Mai 1992 bei einem Überfall von etwa 60 Naziskins auf eine Punk-Party in dem Magdeburger Lokal „Elbterrassen“ mit einem Baseballschläger schwer verletzt wurde und an den Folgen der Verletzungen starb. </p>
<p>Erinnert wird auch an Matthias Lüders, der bei einem Überfall von 40 rechten Skinheads auf eine Diskothek in Obhausen am 24. April 1993 zwei Mal brutal mit einem Baseballschläger auf den Kopf geschlagen wurde. Zwei Tage später starb der 23-Jährige Bundeswehrsoldat an den schweren Verletzungen. Das Landgericht hielt der Polizei damals vor, sie sei vorab von dem Angriff informiert gewesen und habe nicht eingegriffen.</p>
<p>Ebenfalls porträtiert wird der 17-jährige Frank Böttcher, der am 8. Februar 1997 in Magdeburg-Olvenstedt von einem Naziskinhead an einer Straßenbahnhaltestelle erstochen wurde. Frank Böttcher starb, weil ihm als junger Punk das Recht zu leben abgesprochen wurde.</p>
<p>Die Ausstellung zeigt auch ein Porträt von Helmut Sackers, der am 29. April 2000 in Halberstadt von einem Naziskinhead erstochen wurde, nachdem der 60-Jährige wenige Stunden zuvor die Polizei gerufen hatte, um das lautstarke Abspielen des verbotenen Horst-Wessel-Liedes aus der Wohnung des Skinheads anzuzeigen.<br />
Erinnert wird auch an Alberto Adriano, der am 11. Juni 2000 von drei Naziskins im Dessauer Stadtpark brutal misshandelt wurde und dessen Todestag sich am 14. Juni 2009 zum neunten Mal jährt. Und an den 38-jährigen Willi Worg, der im März 2001 vor einer Diskothek in Milzau von einer rechten Clique so brutal zusammengeschlagen und getreten wurde, dass er wenige Tage darauf seinen Verletzungen erlag. </p>
<p>Die Ausstellung wird vom 4.2. bis zum 27.2.2009 in der Stadtbibliothek gezeigt. Begleitend zur Ausstellung werden kostenlose Workshops für Schulklassen und Multiplikator/innen der Bildungsarbeit sowie sonstige Interessierte angeboten. Nähere Informationen sowie Anmeldungen für Führungen sind erhältlich bei:  Miteinander e.V., Erich-Weinert-Str. 30, 39104 Madeburg, Tel.: 0391-6207754, Email: net.gs@miteinander-ev.de. </p>
<p>Die Ausstellung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie&#8221; sowie durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt. </p>
<p>Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter <a href="http://www.opfer-rechter-gewalt.de">www.opfer-rechter-gewalt.de</a></p>
<p><em>Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.</em></p>
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			<media:title type="html">Ausstellung Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>5000 Besucher auf der „Meile der Demokratie“ in Magdeburg</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/01/19/5000-besucher-auf-der-%e2%80%9emeile-der-demokratie%e2%80%9c-in-magdeburg/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 09:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Landeshauptstadt Magdeburg und Bündnis gegen Rechts ziehen positive Bilanz
Die Veranstalter der „Meile der Demokratie“ auf dem Magdeburger Breiten Weg sind mit dem Verlauf und der Resonanz sehr zufrieden. „Rund 5000 Bürgerinnen und Bürger sind unserem Aufruf, Gesicht zu zeigen für ein demokratisches und tolerantes Magdeburg, gefolgt“, so ein Vertreter des Bündnis gegen Rechts am Samstagabend.
Der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=240&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Landeshauptstadt Magdeburg und Bündnis gegen Rechts ziehen positive Bilanz</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-245" title="meile_buehne" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/01/meile_buehne.jpg?w=300&#038;h=200" alt="meile_buehne" width="300" height="200" />Die Veranstalter der „Meile der Demokratie“ auf dem Magdeburger Breiten Weg sind mit dem Verlauf und der Resonanz sehr zufrieden. „Rund 5000 Bürgerinnen und Bürger sind unserem Aufruf, Gesicht zu zeigen für ein demokratisches und tolerantes Magdeburg, gefolgt“, so ein Vertreter des Bündnis gegen Rechts am Samstagabend.</p>
<p>Der Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hob in seiner Rede zur Eröffnung der Meile das außerordentliche Engagement der Organisatoren und Beteiligten hervor. Mehr als 25 Künstler und Musikgruppen gestalteten auf vier Bühnen ein buntes Programm. Die rund 100 Stände boten Möglichkeiten der Information und wurden auch zur lebhaften Diskussion unter den Teilnehmern genutzt. Holger Hövelmann, Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt, machte deutlich, dass in Magdeburg kein Platz für Rechtsextreme sei. Weitere Redner zur Eröffnung der Meile waren der Landtagspräsident Dieter Steinecke, der DGB-Landesvorsitzender Udo Gebhardt sowie Bischof Noack.</p>
<p>Erfreut zeigten sich die Veranstalter über die gute Stimmung auf der gesamten Meile: „Trotz der winterlichen Temperaturen vermittelten die Akteure einen heiteren und gelösten Eindruck. Der Breite Weg verwandelte sich in einen Ort lebendiger Demokratie.“</p>
<p><strong>&#8220;Band der Demokratie&#8221; um das Rathaus</strong><br />
<img src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/01/meile_rathaus1.jpg?w=450&#038;h=264" alt="meile_rathaus1" title="meile_rathaus1" width="450" height="264" class="alignnone size-full wp-image-255" /><br />
Holger Platz, Ordnungsbeigeordneter der Stadt Magdeburg, lobte die gemeinsame Aktion von Stadträten und Mitarbeitern der Stadtverwaltung: „Gemeinsam haben wir eine Menschenkette um das Alte Rathaus gebildet und so ein deutliches Zeichen für Demokratie und Toleranz gesetzt.“</p>
<p>Die ursprünglich in unmittelbarer Nähe zum Alten Rathaus und der Johanniskirche geplante Zwischenkundgebung der Rechtsextremen konnte nicht durchgeführt werden. Zahlreiche Stadträte, Landtagsabgeordnete, Staatssekretäre, der Oberbürgermeister und seine Beigeordneten sowie Bürgerinnen und Bürger stellten sich den Nazis in den Weg, die dadurch gezwungen waren, ihre Route zu ändern. Dies wertet das Bündnis gegen Rechts als einen Meilenstein des friedlichen und demokratischen Protestes gegen rechtsextreme Aufzüge.</p>
<p><img src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/01/meile_hauptbuhne2.jpg?w=450&#038;h=205" alt="meile_hauptbuhne2" title="meile_hauptbuhne2" width="450" height="205" class="alignnone size-full wp-image-259" /><br />
„Die Idee der Meile der Demokratie ist aus unserer Sicht aufgegangen: Einerseits konnten wir auf diesem Weg einen nachhaltigen Akzent für eine demokratische und weltoffene Landeshauptstadt setzen und andererseits deutlich mehr Bürger für unser Anliegen gewinnen als in der Vergangenheit,“ so ein Vertreter des Bündnis gegen Rechts. „Wir haben damit agiert anstatt zu reagieren.“</p>
<p>Als deutlich sichtbares Zeichen der „Meile der Demokratie“ wird das mit Portraitfotos beklebte Haus der Lehrer über den Tag hinaus ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus bestehen bleiben.</p>
<p>Das Bündnis und die Landeshauptstadt Magdeburg bedanken sich bei den Vertretern der Vereine, Initiativen, Gastronomen, Unternehmern und Künstlern, die dazu beigetragen haben, die &#8220;Meile der Demokratie&#8221; lebendig werden zu lassen.</p>
<p><strong>Spendenaufruf</strong><br />
Zugleich bitten die Organisatoren um Spenden zur Deckung der entstandenen Unkosten. Trotz der umfänglichen ehrenamtlichen Arbeit zur Vorbereitung und Durchführung der &#8220;Meile der Demokratie&#8221; mussten beispielsweise Plakate und Flyer gedruckt sowie Bühnentechnik ausgeliehen werden. Da das Bündnis gegen Rechts selbst keine Rechtsperson ist, bitten wir unter Angabe des Verwendungszwecks um Spenden auf das Konto von Miteinander e.V. Diese sind dann für sie als Spenderin oder Spender steuerlich absetzbar.</p>
<p>Kontoinhaber Miteinander e.V.<br />
Konto-Nr. 84 73 400<br />
BLZ 810 205 00<br />
Bank für Sozialwirtschaft Magdeburg<br />
Verwendungszweck: Meile der Demokratie</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wetteraussichten &amp; Programmergänzung</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/01/17/wetteraussichten-programmerganzung/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 09:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Himmel über der &#8220;Meile der Demokratie&#8221; zeigt sich wolkig, hin und wieder scheint die Sonne durch. Die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Liebe Magdeburgerinnen und Magdeburg, kommen Sie in die Innenstadt und verwandeln Sie den Breiten Weg in einen Ort lebendiger Demokratie!
Bereits um 11.30 Uhr tritt das FOM-Orchester auf der Bühne der Partei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=238&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der Himmel über der &#8220;Meile der Demokratie&#8221; zeigt sich wolkig, hin und wieder scheint die Sonne durch. Die Temperaturen liegen knapp über dem Gefrierpunkt. Liebe Magdeburgerinnen und Magdeburg, kommen Sie in die Innenstadt und verwandeln Sie den Breiten Weg in einen Ort lebendiger Demokratie!</p>
<p>Bereits um 11.30 Uhr tritt das FOM-Orchester auf der Bühne der Partei Die Linke am Hasselbachplatz auf. Um 12.00 Uhr wird die &#8220;Meile&#8221; dann an der Hauptbühne in der Goldschmiedebrücke offiziell eröffnet. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/238/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=238&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>&#8220;Front deutscher Äpfel&#8221; auf der Meile</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/01/15/front-deutscher-apfel-auf-der-meile/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 21:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bgrmagdeburg.wordpress.com/?p=220</guid>
		<description><![CDATA[Die &#8220;Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst&#8221; &#8211; besser bekannt als &#8220;Front deutscher Äpfel&#8221; &#8211; wird am kommenden Samstag auf der Meile &#8220;aufmarschieren&#8221;. Die 2004 in Sachsen gegründete, und u.a. nach dem dortigen NPD-Landtagsabgeordneten Holger Apfel benannte, Satiregruppe parodiert rechtsextreme Organisationen und ihre Anhänger. Legendär ist ihre Parole [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=220&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die &#8220;Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst&#8221; &#8211; besser bekannt als &#8220;Front deutscher Äpfel&#8221; &#8211; wird am kommenden Samstag auf der Meile &#8220;aufmarschieren&#8221;. Die 2004 in Sachsen gegründete, und u.a. nach dem dortigen NPD-Landtagsabgeordneten Holger Apfel benannte, Satiregruppe parodiert rechtsextreme Organisationen und ihre Anhänger. Legendär ist ihre Parole &#8220;Was gibt der deutschen Jugend Kraft? &#8211; Apfelsaft! Apfelsaft!&#8221; Zu erkennen sich die &#8220;Kameraden&#8221; an ihren schwarzen Anzügen sowie dem roten Armbinde mit schwarzem Apfel im weißem Kreis.<br />
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