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	<title>Bündnis gegen Rechts Magdeburg</title>
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	<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 13:00:01 +0000</pubDate>
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		<title>1. Juli: Einweihung weiterer Stolpersteine</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 10:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[1521 Magdeburger Jüdinnen und Juden wurden Opfer der Shoa, darunter 287 Kinder. Am 18. März 2007 wurde in der Landeshauptstadt im Beisein des Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper der erste &#8220;Stolperstein&#8221; für den 1933 von den Nazis aus dem Rathaus gejagten Bürgermeister Dr. Herbert Goldschmidt verlegt. Am 1. und 2. Juli 2008 lässt der Kölner Künstler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>1521 Magdeburger Jüdinnen und Juden wurden Opfer der Shoa, darunter 287 Kinder. Am 18. März 2007 wurde in der Landeshauptstadt im Beisein des Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper der erste &#8220;Stolperstein&#8221; für den 1933 von den Nazis aus dem Rathaus gejagten Bürgermeister Dr. Herbert Goldschmidt verlegt. Am 1. und 2. Juli 2008 lässt der Kölner Künstler Günter Demnig weitere dieser 10 x 10 cm großen Steine in den Gehweg ein - zumeist vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer. Auf der Messingplatte finden sich neben Name, Geburtstag und der Ort sowie das Datum ihrer Ermordung.</p>
<p><span id="more-52"></span></p>
<p>Alle Magdeburgerinnen und Magdeburger sind herzlich eingeladen, am 1. Juli um 15.00 Uhr an der Einweihung der &#8220;Stolpersteine&#8221; in der heutigen Walter-Rathenau-Straße teilzunehmen. In der damaligen Königstraße 62-65 hatte die europaweit bekannte Zirkusfamilie Blumenfeld ihren Sitz. </p>
<p>Zum dritten Mal werden in Magdeburg Stolpersteine zur Erinnerung an  jüdische Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Im Rahmen von Gedenkstunden weihen Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und die Leiterin des städtischen Kulturbüros Susanne Schweidler gemeinsam mit Spendern dieser Erinnerungsmale am Dienstag, dem 1. Juli, und Mittwoch, dem 2. Juli, 35 neue Stolpersteine ein. Interessierte Magdeburgerinnen und Magdeburger sind eingeladen, an den Einweihungen teilzunehmen und der Opfer zu gedenken.</p>
<p>&#8220;Mit den neuen Stolpersteinen erinnern wir an das individuelle Schicksal von 35 jüdischen Magdeburgerinnen und Magdeburgern, die während der NS-Zeit deportiert und ermordet wurden&#8221;, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. &#8220;Wir gedenken damit ehemaliger Mitbürger und setzen ein weiteres Zeichen gegen das Vergessen der Nazidiktatur in unserer Stadt.&#8221;</p>
<p>Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper wird gemeinsam mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig am Mittwoch, 2. Juli, 8.30 Uhr, zwischen der Agnetenstraße und der Kindertagesstätte &#8220;Am Nordpark&#8221; sieben Stolpersteine in den dortigen Fußweg einlassen. Sie sind der Magdeburger Familie Berendsohn-Zander gewidmet. Die Familie, zu der Kurt, Hertha und Bernhard Berendsohn sowie Irmgard, Adolfine, Helma und Ruth Zander gehörten, wohnte in der Schützenstraße 7. Zur Verlegung dieser Stolpersteine reisen aus Hamburg die Angehörigen Wolfgang und Martin Berendsohn an. Der Rabbiner Ariel Lototzki spricht das Kaddisch, ein jüdisches Gebet für Verstorbene.</p>
<p>Bereits am Dienstag, 1. Juli, 15.00 Uhr, werden für die Zirkusfamilie Blumenfeld im Beisein von Angehörigen und Spendern elf Stolpersteine verlegt. Begleitet wird diese Verlegung von Kindern der Evangelischen Grundschule. Der Rabbiner wird wiederum das Kaddisch sprechen. Das Gebäude des Zirkus Blumenfeld stand in der Königsstraße 62-65, an der heutigen Walter-Rathenau-Straße, gegenüber der Otto-von-Guericke-Universität.</p>
<p>Weitere Stolpersteine erinnern künftig an Berthold Rothmann, Alois und Hedwig Redlich, Motel, Helene, Wolfgang und Denny Frajmund (Bahnhofstraße/Ecke Hasselbachstraße), Hans Eger, Georg Rosenheim, Hermann Israel sowie Joeph und Pauline Sallinger (Bahnhofstraße 36), Hedwig Wandrow und Heinrich Manneberg (Schönebecker Straße 29/30), Bertha Löwe (Schifferstraße 27), Margot Schrader (Neustädter Straße, zwischen Faßlochsberg und Mühlenstraße) und Abraham Basch (Annastraße 2a).</p>
<p>Damit steigt die Gesamtzahl der Stolpersteine im Stadtgebiet auf nunmehr 65. Verlegt werden alle Stolpersteine von dem Kölner Künstler Gunter Demnig. In die Messingoberfläche sind die Namen und biografischen Daten der Opfer, der Zeitpunkt der Deportation und der Deportationsort eingraviert. Seit 1997 setzt Gunter Demnig diese zehn mal zehn Zentimeter großen Betonquader mit eingelassener Messingplatte in den Boden vor ehemalige Wohnhäuser und Wirkungsstätten von Opfern des Nationalsozialismus.</p>
<p>Finanziert werden die Erinnerungsmale ausschließlich durch Spenden. Für künftige Stolpersteine liegen der Stadt bereits weitere Spenden vor. &#8220;Die Bereitschaft, mit Spenden die Patenschaft für die Stolpersteine zu übernehmen, verdient Dank und Anerkennung. Je mehr Menschen dieses Projekt mit einer Spende unterstützen, umso mehr Steine können weiterhin verlegt werden&#8221;, wirbt Dr. Lutz Trümper gleichzeitig auch für die künftige Unterstützung in der Bürgerschaft.</p>
<p>Ein Stein kostet 95,- Euro. Hinzu kommen 25 Euro für die Pflege sowie für die Dokumentation in einem &#8220;Magdeburger Gedenkbuch&#8221;, das möglichst viele Angaben über Leben und Schicksal der ermordeten Menschen aufnimmt. Das Buch wird zusammengetragen von Vereinen, Initiativen, Schulklassen und Einzelpersonen und widmet sich der Spurensuche nach dem Lebensweg der Ermordeten – jüdischer Menschen vor allem, aber auch Sinti und Roma oder anderer Opfer. Die Seiten für die neuen Stolpersteine sind bereits gedruckt.</p>
<p>Spenden für weitere Stolpersteine können auf das Konto 140 00 101 bei der Stadtsparkasse Magdeburg (BLZ: 81053272) überwiesen bzw. eingezahlt werden. Als Verwendungszweck muss dabei unbedingt die Ziffernfolge 0.54100.050014.3 angegeben werden.</p>
<p><b>Die genauen Verlegungszeiten und -orte in Magdeburg:</b></p>
<p><i>1. Juli 2008</i></p>
<p>15.00 Uhr: Familie Blumenfeld/ Zirkus Blumenfeld, Rathenaustraße (ehemals Königsstraße 62 /63; vom Universitätsplatz aus ca. 150 m in Richtung Osten) </p>
<p>ca. 15.45 Uhr: Berthold Rothmann, Ehepaar Redlich, Familie Frajmund, Bahnhofstr. 14 (Bahnhofstraße / Ecke Hasselbachstraße) </p>
<p>ca. 16.15 Uhr: Hans Eger, Ehepaar Sallinger, Hermann Israel und Georg Rosenheim, Bahnhofsstraße 36</p>
<p>ca. 16.45 Uhr:  Hedwig Wandrow und ihr Schwiegersohn Heinrich Manneberg, Schönebeckerstraße 29/30 (Engpass)</p>
<p><i>2. Juli 2008</i></p>
<p>8.30 Uhr:  Familie Berendsohn-Zander, Schützestr. 7 (Große Weinhofstraße 5/6, 20 m in Verlängerung der Westfassade)</p>
<p>ca. 9.00 Uhr:  Bertha Löwe, Schifferstraße 27</p>
<p>ca. 9.30 Uhr: Margot Schrader, Große Mühlenstraße - (Neustädter Straße, gegenüber Einmündung Faßlochsberg)</p>
<p>ca. 10.00 Uhr: Abraham Basch, Annastraße 2b (Annastraße 3 / 4)</p>
<p>Weitere Informationen zur Umsetzung des Projekts &#8220;Stolpersteine&#8221; in Magdeburg sowie biografische Daten von verfolgten Magdeburger Jüdinnen und Juden finden Sie im Internet unter  http://www.magdeburg.de/stolpersteine   </p>
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		<title>Nazis an der Uni Magdeburg reden sich Wahlergebnisse schön</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2008/06/24/nazis-an-der-uni-magdeburg-reden-sich-wahlergebnisse-schon/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 04:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Das zweite Jahr in Folge ist die Neonazi-Liste „Studentische Interessen“ bei den Gremienwahlen an der Universität Magdeburg angetreten. Beide Male blieb die Gruppe, die 2007 von dem „Bundesschulungsleiter“ der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN), Matthias Gärtner, ins Leben gerufen wurde, erfolglos.
Doch immerhin hat die braune Liste ihre personelle und organisatorische Aufstellung verändert und somit bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Das zweite Jahr in Folge ist die Neonazi-Liste „Studentische Interessen“ bei den Gremienwahlen an der Universität Magdeburg angetreten. Beide Male blieb die Gruppe, die 2007 von dem „Bundesschulungsleiter“ der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN), Matthias Gärtner, ins Leben gerufen wurde, erfolglos.</em></p>
<p>Doch immerhin hat die braune Liste ihre personelle und organisatorische Aufstellung verändert und somit bei den aktuellen Wahlen ein mehr als doppelt so hohes Ergebnis erreichen können. Waren 2007 insgesamt 224 Kreuze bei der rechtsextremen Liste zu verzeichnen, konnten die Neonazis nunmehr 586 Stimmen auf sich vereinigen. In mehreren Stellungnahmen im Internet, u.a. auf der Website des JN-Landesverbandes, feiern die Neonazis ihr in Wahrheit äußerst dürftiges Ergebnis als „bahnbrechenden Erfolg“ und kündigen an, „auch im kommenden Jahr die Misswirtschaft des Studentenrats offen legen und die wählbare Alternative anbieten“ zu wollen. Was die Liste der angeblichen „Studentischen Interessen“ verschweigt: Jeder Student darf bei den Wahlen zum Studentenrat bis zu 15 Stimmen vergeben, bis zu zwei auf eine einzelne Person. Wenn man davon ausgeht, dass die Wähler der „Studentischen Interessen“ ihre Stimmen soweit möglich auf die drei Kandidaten der Liste vergeben haben, käme man auf 98 Wähler. Zu viel freilich, aber kein Signal für angebliche Anerkennung durch immer größere Teile der Studierendenschaft. Immerhin sind mehr als 11.000 Studenten an der Magdeburger Universität immatrikuliert.</p>
<p><span id="more-48"></span></p>
<p><strong>Professionalisierung und Verstetigung? Wohl kaum!</strong><br />
Der Maschinenbau-Student Stefan Träger, der in den Verlautbarungen als „Sprecher“ der Liste bezeichnet wurde, bedankt sich in studentischen Internetforen „bei allen unseren Wählern“ aber auch „bei jenen Dozenten, die unsere Bemühungen unterstützen“- was freilich vor allem als Provokation gesehen werden darf. Tatsächlich darf es als unwahrscheinlich gelten, dass die Gruppe, deren Kandidaten allesamt feste Mitglieder der lokalen Neonaziszene sind, auch nur von einem einzigen Dozenten der Universität wissentlich unterstützt wurde. Höchstwahrscheinlich wird darauf spekuliert, dass Universitätsleitung und Hochschulgruppen nun eifrig nach mysteriösen Nazi-Sympathisanten unter den Lehrenden suchen, damit die Aufmerksamkeit für die braune Liste wenigstens ein paar Tage über die Gremienwahlen hinaus anhält. Schließlich taucht die Gruppierung in den Veröffentlichung der vorläufigen Wahlergebnisse in Ermangelung eines Mandat-Erwerbs nicht einmal mehr auf.</p>
<p>Maschinenbau-Student Träger jedoch redet sich die Wahlergebnisse schön und erlaubt sich zugleich schon mal einen perspektivischen Ausblick: „Wir werden weiterhin für unsere Ziele eintreten, solange bis wir nicht nur ein, zwei oder drei Mandate inne haben, sondern die Mehrheit im Studentenrat stellen werden.“. Bis dahin allerdings dürfte es noch ein sehr langer Weg sein, auch wenn die Gruppe ihre Taktik dem Wahlsystem angepasst hat und ihr Auftreten weniger konspirativ erscheint. </p>
<p>So firmierte die Liste noch im vergangenen Jahr unter der Bezeichnung „Studentische Interessen statt Politik“- auf den Zusatz wurde aktuell wahrscheinlich bewusst verzichtet, um den Listennamen noch unverdächtiger zu gestalten und somit die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, durch unentschlossene und wenig informierte Wähler Zufallsstimmen zu erheischen, frei nach dem Motto: „Studentische Interessen? – Dagegen kann man doch nichts haben!“.</p>
<p>Außerdem wurde das personelle Angebot erneuert. Während die Liste 2007 noch aus zwei Studenten bestand, die beide an der geisteswissenschaftlichen Fakultät studieren, kandidierten aktuell drei Studenten aus drei unterschiedlichen Fakultäten. Auf Platz eins stand nach wie vor der über Magdeburg hinaus bekannte Neonazi Matthias Gärtner, Gründer des „Nationalen Bildungskreises“ der JN, der innerhalb der Szene als eine Art „Intellektueller“ gilt - immerhin kann er frei deutsch sprechen und hegt ein Faible für Fremdwörter. Gärtner studiert Geschichte, Politik und Soziologie und ist der Kopf der Liste. Als „Sprecher“ dürfte der bisher weniger bekannte Stefan Träger bestimmt worden sein, um den Eindruck einer One-man-show zu vermeiden. Programm und Veröffentlichungen – teilweise auch die in Trägers Namen – sind jedoch in der aufgesetzt wirkenden, pseudoakademischen Sprache Gärtners verfasst, so dass davon ausgegangen werden darf, dass die Liste weiter ganz maßgeblich von seinem Engagement abhängig ist. Neben Gärtner und Träger komplettierte Björn Stolle von der Fakultät für Naturwissenschaften das rechtsextreme Ensemble, von ihm sind bisher öffentlich keine eigenen oder in den Mund gelegten Meinungsäußerungen bekannt geworden. Der Geschichtsstudent Daniel Pommerenke trat nicht mehr zur Wahl an. Zumindest das Kalkül, mehr Stimmen durch Kandidaten aus verschiedenen Fakultäten generieren zu können, kann als geglückt gelten, da die Kandidierenden dort ihr unmittelbares Umfeld mobilisiert haben dürften. Zumindest wurden die „Studentischen Interessen“ am häufigsten an den Fakultäten gewählt, aus denen ihre Kandidaten stammen. </p>
<p><strong>Neu-rechte Programmatik</strong><br />
Auch programmatisch hatte die braune Liste ihr Angebot erweitert- um ein „Aktionsprogramm“ voller Widerspruche und Forderungen, die über ihre Urheberschaft überraschend wenig Zweifel aufkommen ließen. So forderte man zwar „eine Universität ohne Politik“. Dennoch bekannte sich die Liste in diesem Jahr offiziell als der JN zugehörig - einer Parteigliederung der rechtsextremen NPD. Ein krasser Widerspruch, der durch die Liste nicht weiter aufgeklärt wurde. </p>
<p>Stattdessen forderte die nach eigenen Angaben „einzige Liste, die realitätsnahe Angebote machen konnte“ unter anderem die Abschaffung des Lesbi-schwulen Referates, jedoch nicht ohne dies mit den Worten zu begründen: „Letztlich gibt es auch kein Referat für Exkrementophilie oder transvestitischen Fetischismus.“. Eine weitere „Strukturmaßnahme“ sollte die Campus-Zeitung „Uni.Versum“, das „Uni-Filmteam“ sowie das „Uni-Radio“ treffen. Ganz in der Tradition nationalsozialistischer Gleichschaltungspolitik, sollten die drei StuRa-Referate in einem neu zu schaffenden „Medien-Referat“ gebündelt werden, um so zu einer effizienteren „Meinungsübermittlung“ zu gelangen, die unter der Kontrolle einer einheitlichen Redaktion stehen sollte - alles völlig unpolitisch natürlich. Ein weiterer Programmpunkt der Uni-Nazis befasstes sich mit einem angeblich zu beklagenden „Brain Drain“. „Vor allem asiatische Studenten“ zögen „massiv geistiges Potential aus der Forschung ab“, hetzte die Liste gegen ausländische Studenten. A propos Studenten: diese bilden laut „Studentische Interessen“ den „Teil einer kollektiven Gesamtgemeinschaft“, sprich: Volksgemeinschaft.</p>
<p><strong>Gemeinsam gegen Rechtsextremismus<br />
</strong>Nach der Veröffentlichung des „Aktionsprogramms“ riefen alle demokratischen Hochschulgruppen der Uni Magdeburg in einer „Gemeinsamen Erklärung gegen Rechts“ dazu auf, unbedingt vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und demokratisch zu wählen. Diese Art der Herstellung von Öffentlichkeit hat sich als richtig und notwendig erwiesen, um die Zahl der „Zufallswähler“ so gering wie möglich zu halten. So erzielte Matthias Gärtner an der FGSE ein schlechtes Ergebnis - wohl auch, weil an dieser Fakultät durch massive Öffentlichkeitsarbeit der demokratischen Hochschulgruppen so gut wie jeder Wähler wusste, dass es sich bei „Studentische Interessen“ um eine rechtsextreme Tarnliste handelt. An der FGSE ist davon auszugehen, dass Matthias Gärtner jeden seiner Wähler – optimistisch geschätzt ein Dutzend – persönlich kennt. An anderen Fakultäten, an denen weitaus weniger Aufklärungsarbeit geleistet wurde – wie beispielsweise der Fakultät für Maschinenbau – erzielten die Kandidaten, hier Stefan Träger, bessere Ergebnisse. </p>
<p>Diese Entwicklung zeigt, dass die Bemühungen der letzten zwei Jahre, über Inhalt und Ausrichtung der Neonazi-Liste zu informieren, Früchte tragen. Die gelegentlich geäußerte Meinung, sie sorgten für zusätzliche Aufmerksamkeit, ist nicht von der Hand zu weisen. Nur ist gerade diese Aufmerksamkeit schlecht für „Studentische Interessen“. Sie ist der Grund dafür, dass die Wahlergebnisse für die rechtsextreme Liste auf einem niedrigen Niveau bleiben. Insofern liegt es in Zukunft – so man die vollmundigen Ankündigungen der Liste ernst nimmt und mit einem weiteren Antreten bei Gremienwahlen zu rechnen ist – mehr denn je an den Vertretern der demokratischen Gruppierungen in der Hochschullandschaft und an ihrer Bereitschaft, die Wähler über das nazistische Weltbild und über den rassistisch, antidemokratisch und völkisch ausgerichteten Charakter des Programms der Liste „Studentische Interessen“ zu informieren.</p>
<p>Darüber hinaus ist die Auseinandersetzung mit den aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus auch in Lehre und Forschung zu verankern. Die im vergangenen Jahr von verschiedenen Dozenten im Nachgang zu einer Informations-Veranstaltung über Rechtsextremismus unter Beteiligung von NPD-Kadern und Personen aus dem militanten neonazistischen Spektrum angekündigten Initiativen müssen endlich umgesetzt werden.      </p>
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		<item>
		<title>Straßenbahn für Vielfalt eingeweiht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 06:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Straßenbahn in Magdeburg fragt ihre Fahrgäste:
„Neben wem wollen Sie sitzen?“ 
Magdeburg kann als vermutlich erste Großstadt auf eine Straßenbahn für Vielfalt verweisen. In Anwesenheit der Integrationsbeauftragten des Landesregierung, Kommunalpolitiker/innen, dem Polizeipräsideten sowie Vertreter/innen beider Kirchen wurde die Straßenbahn am Montag feierlich eingeweiht. Sie dient damit für die nächsten zwei Jahre als Plattform für kreative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Eine neue Straßenbahn in Magdeburg fragt ihre Fahrgäste:<br />
„Neben wem wollen Sie sitzen?“<span style="font-weight:normal;"> </span></strong></p>
<p><em>Magdeburg kann als vermutlich erste Großstadt auf eine Straßenbahn für Vielfalt verweisen. In Anwesenheit der Integrationsbeauftragten des Landesregierung, Kommunalpolitiker/innen, dem Polizeipräsideten sowie Vertreter/innen beider Kirchen wurde die Straßenbahn am Montag feierlich eingeweiht. Sie dient damit für die nächsten zwei Jahre als Plattform für kreative Aktionen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Spenden von Sponsoren sowie Gelder aus dem Lokalen Aktionsplan ermöglichten die Realisierung der Idee.</em></p>
<p><img src="http://lap-magdeburg.de/de/images/stories/straba1.jpg" border="0" alt="Straßenbahn für Vielfalt" hspace="5" vspace="5" width="283" height="212" align="left" /></p>
<div>Neben wem wollen Sie sitzen? Neben der Sonnenanbeterin, dem Kleingärtner, dem Schreikind oder doch lieber der Ordensschwester?</div>
<div>Jedes Mal, wenn wir eine Straßenbahn oder einen Bus betreten, treffen wir – bewusst oder unbewusst – solch eine Entscheidung. Straßenbahnen und Busse sind Orte der Begegnung unterschiedlicher Menschen. Die Vielfalt der Menschheit trifft sich in einer Straßenbahn. Doch Straßenbahnen und Busse sind auch Angstorte und Orte von fremdenfeindlichen Pöbeleien und rassistischen Angriffen auf Fahrgäste. Es gibt Menschen, die deshalb Angst haben, Straßenbahn zu fahren, oder es gar vermeiden.</div>
<div>Weil wir uns damit nicht abfinden, sondern lieber die Vielfalt genießen und Straßenbahnen zu Orten menschenfreundlicher Begegnungen machen wollen, haben wir eine besondere Straßenbahn aufs Gleis gesetzt.</div>
<div><span id="more-46"></span></div>
<div>Wir – das ist die ökumenische Initiative „hingucken&#8230; denken&#8230; einmischen“ in Magdeburg, eine Gruppe von Christinnen und Christen, die sich im letzten Jahr gefunden hat, um mit einer Ausstellung gegen die Eröffnung des Thor Steinar-Ladens im Magdeburger Hundertwasserhaus zu protestieren.</div>
<div></div>
<div>Die Straßenbahn ist nach der Ausstellung das zweite große Projekt unserer Initiative. Die Idee dazu hatten wir bereits im letzten Jahr. Doch bis das Konzept entwickelt, die Kooperation mit den Verkehrsbetrieben geschlossen und die Finanzierung geklärt war, brauchte es seine Zeit sowie die Unterstützung von unterschiedlichen Menschen, Organisationen und Einrichtungen (Danke!). Aus der verrückten Idee Weniger ist mit viel Engagement eine besondere Straßenbahn für die gesamte Stadt geworden.</div>
<div></div>
<div>Die Gestaltung der Bahn regt augenzwinkernd dazu an, Menschen bewusster wahrzunehmen. Vielleicht sieht ein Kleingärtner ganz anders aus, als ich es erwarte, vielleicht ist die Frau neben mir Professorin oder Geheimagentin. Wie schnell sortieren wir die Menschen um uns herum in Schubladen. Die Straßenbahn soll uns helfen, die Menschen als Individuen wahrzunehmen, als Menschen und nicht als stereotype Gruppen oder Feindbilder. „Vielfalt gemeinsam erleben: einsteigen bitte!“ steht in Anlehnung an das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs über den Türen der Bahn.</div>
<div></div>
<div>Heute nun wurde diese besondere Straßenbahn ihrer Bestimmung übergeben. Gekommen waren dazu zahlreiche Vertreter/innen von Stadt und Land, Kirchen und Polizei, Finanziers und Unterstützer/innen, Freund/innen sowie Fahrgäste. Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt, lobte, dass die Straßenbahn mit ihrer Botschaft für Toleranz alle Menschen in Magdeburg erreichen kann und nicht nur einen kleinen Kreis von Interessierten.</div>
<div></div>
<div>Jetzt wird die Bahn in den normalen Betrieb aufgenommen und die unterschiedlichen Menschen befördern und zum Nachdenken anregen. Doch sie soll auch einen „unnormalen Betrieb“ bekommen: Die Straßenbahn soll zu einer Plattform für zahlreiche Initiativen und Aktivitäten für eine menschenfreundliche Vielfalt in Magdeburg werden. Ob nun Lesungen, Flyer, kurze Theaterszenen oder andere Aktionen: Die Straßenbahn soll auch ein Ort werden, an dem das Engagement für Vielfalt sowie gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus sichtbar wird. (Wer sich beteiligen möchte, kann mit uns per Email <a href="mailto:hinguckendenkeneinmischen@gmx.de">hinguckendenkeneinmischen@gmx.de</a> Kontakt aufnehmen.)</div>
<div></div>
<div>Wir wünschen der Bahn und ihren Fahrgästen allzeit gute und angstfreie Fahrt und hoffen, dass sie und alle anderen Straßenbahnen und Busse in Magdeburg ein Ort der menschenfreundlichen Begegnung werden, in der Menschen ohne Angst vielfältig und verschieden sein dürfen, vom Kleingärtner oder Schreikind bis hin zur Ordensschwester. </div>
<div>
<p>Mehr Infos zur Initiative: www.hingucken-denken-einmischen.de</p></div>
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			<media:title type="html">Straßenbahn für Vielfalt</media:title>
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		<title>Magdeburger Straßenbahn für Vielfalt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 16:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ökumenische Initiative „hingucken&#8230;denken&#8230;einmischen“ bringt in Magdeburg eine Straßenbahn für Vielfalt auf die Schiene.
Die Gestaltung der Bahn nimmt das Motto des Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialogs „Vielfalt gemeinsam erleben“ auf und macht es für die Magdeburger Öffentlichkeit spielerisch, selbst-kritisch und humorvoll erfahrbar. 
Die Eröffnungsveranstaltung findet am 16. Juni 2008 um 11 Uhr im historischen Straßenbahndepot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Die ökumenische Initiative „hingucken&#8230;denken&#8230;einmischen“ bringt in Magdeburg eine Straßenbahn für Vielfalt auf die Schiene.</strong><br />
Die Gestaltung der Bahn nimmt das Motto des Europäischen Jahrs des interkulturellen Dialogs „Vielfalt gemeinsam erleben“ auf und macht es für die Magdeburger Öffentlichkeit spielerisch, selbst-kritisch und humorvoll erfahrbar. </p>
<p>Die Eröffnungsveranstaltung findet am 16. Juni 2008 um 11 Uhr im historischen Straßenbahndepot in Sudenburg, Halberstädter Straße 133, in 39112 Magdeburg statt.</p>
<p>Als Gäste werden u.a. Landespolizeidirektor Johann Lottmann, Vertreter beider Kirchen, Herr Holger Platz, Beigeordneter der Stadt Magdeburg sowie die Sponsoren und Unterstützer der Straßenbahn anwesend sein.</p>
<p>Die ökumenische Initiative „hingucken…denken…einmischen“, die von Miteinander e.V. unterstützt wird, hat sich im Sommer 2007 als Protest gegen die Eröffnung des Ladens „Narvik“ in der Grünen Zitadelle von Magdeburg gegründet.<br />
Die Initiative organisierte eine Ausstellung zu rechtsextremer Symbolik. Mit 5.000 Besucher/innen wurde eine breite Öffentlichkeit innerhalb Magdeburgs aber auch über die Stadtgrenzen hinaus erreicht.<br />
Im März 2008 wurde den Mitgliedern der Initiative für das Engagement der Preis im bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2007“ des Bündnisses für Demokratie und Toleranz verliehen.</p>
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		<title>Vortrags- und Filmveranstaltung &#8220;Die neuen Nazis und ihre Strategien&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 13:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Vortrags- und Filmabend am 29. Mai um 19:30 Uhr an der Magdeburger Universität
Die Strategien der sogenannten &#8220;Neuen Rechten&#8221; kommen leider nicht mehr nur außerhalb unserer Universität zum tragen, sondern werden auch von Kommilitonen dieser Hochschule verfolgt. Zur kritischen Auseinandersetzung mit diesem Phänomen lädt das hochschulpolitische Referat des Studierendenrates der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg am Donnerstag den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Vortrags- und Filmabend am 29. Mai um 19:30 Uhr an der Magdeburger Universität</strong></p>
<p>Die Strategien der sogenannten &#8220;Neuen Rechten&#8221; kommen leider nicht mehr nur außerhalb unserer Universität zum tragen, sondern werden auch von Kommilitonen dieser Hochschule verfolgt. Zur kritischen Auseinandersetzung mit diesem Phänomen lädt das hochschulpolitische Referat des Studierendenrates der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg am Donnerstag den 29.05.2008, 19.30 Uhr zum Vortrags- und Filmabend &#8220;Die neuen Nazis und ihre Strategien&#8221; in den Hörsaal 5, Gebäude 16 ein.</p>
<p>Der Film &#8220;Die neuen Nazis&#8221; von Anke Jahns und Felix Pankok dokumentiert die Parlamentsarbeit der NPD und förderte Tatsachen ans Licht, die den völkischen und verfassungsfeindlichen Charakter der Partei immer wieder in Szene setzt. Anschließend wird David Begrich, Referent der Arbeitsstelle Rechtsextremismus des Miteinander e.V., in seinem Vortrag &#8220;Strategien der neuen Nazis&#8221; aktuelle Entwicklungen der Szene und das Vorgehen der Rechten in Magdeburg und im Land Sachsen-Anhalt. Diese Veranstaltung will politische Aufklärungsarbeit über die Ursachen von Rechtsextremismus leisten, sowie jene rechtsextremen Zusammenhänge aufzuschlüsseln, die für dieses ausländerfeindliche, antisemitische und rassistische Denkmuster so charakteristisch sind.</p>
<p>Wie bereits im vergangenen Jahr, so tritt auch in diesem Jahr die Gruppierung &#8220;Studentische Interessen&#8221; zu den Wahlen zum Studentenrat vom 2. bis 4. Juni 2008 an. Ihr Spitzenkandidat Matthias Gärtner ist aktives Mitglied des Bundesvorstands der &#8220;Jungen Nationaldemokraten&#8221; (JN).</p>
<p>Wir rufen alle Studierenden zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus und zur Teilnahme an den Gremienwahlen auf!</p>
<p><strong>&#8220;Die neuen Nazis und ihre Strategien&#8221;</strong><br />
Datum: 29. Mai 2008<br />
Beginn: 19:30 Uhr<br />
Ort: Hörsaal 5 (Gebäude 16), Campus der Otto-v.-Guericke-Universität<br />
Magdeburg</p>
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		<item>
		<title>Dank</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 07:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir, das Bündnis gegen Rechts Magdeburg, danken allen Spenderinnen und Spendern recht herzlich, die mit ihrer finanziellen Unterstützung die Erinnerung an die Ermordung Frank Böttchers am Tatort möglich gemacht haben.
Seit 1998 soll ein Gedenkstein daran erinnern, dass der 17-jährige Punk sterben musste, weil er nicht in das Weltbild seiner rechtsextremen Mörder passte. Die Kosten für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wir, das Bündnis gegen Rechts Magdeburg, danken allen Spenderinnen und Spendern recht herzlich, die mit ihrer finanziellen Unterstützung die Erinnerung an die Ermordung Frank Böttchers am Tatort möglich gemacht haben.<br />
Seit 1998 soll ein Gedenkstein daran erinnern, dass der 17-jährige Punk sterben musste, weil er nicht in das Weltbild seiner rechtsextremen Mörder passte. Die Kosten für die Herstellung der wiederholt entwendeten Bronzeplatte und die anschließende Anbringung am Stein beliefen sich auf über 540,- Euro. Diese Summe wäre für unser Bündnis, welches nur durch das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder getragen wird, unmöglich allein aufzubringen gewesen.</p>
<p>Daher sind wir Ihnen zu Dank verpflichtet.</p>
<p><a href="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/05/die-zeit-nur-ein-punk-ausschnitt.jpg"><img src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/05/die-zeit-nur-ein-punk-ausschnitt.jpg?w=284&h=260" alt="Die Zeit" width="284" height="260" class="alignnone size-medium wp-image-43" /></a></p>
<p>Die Hamburger Wochenzeitung &#8220;Die Zeit&#8221; berichtete am 10. April 2008 über die Wiedereinweihung des Gedenksteins</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/42/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=42&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Die Zeit</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Filmpremiere &#8220;Verfolgt und ermordet – Magdeburger Juden während des Nationalsozialismus&#8221;</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2008/04/23/filmpremiere-verfolgt-und-ermordet-%e2%80%93-magdeburger-juden-wahrend-des-nationalsozialismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 18:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[30. April 2008, 18.00 Uhr, Kulturhistorisches Museum
Nach mehr als einem Jahr Recherche in zahlreichen Archiven und insgesamt 25 Stunden Filmmaterial ist eine 50-minütige Dokumentation entstanden, in deren Mittelpunkt Erinnerungen von Menschen stehen, die sich noch lebhaft an das Grauen der 30iger und 40iger Jahre erinnern. Darunter sind in Magdeburg geborene Juden, die heute in Chile, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>30. April 2008, 18.00 Uhr, Kulturhistorisches Museum</p>
<p>Nach mehr als einem Jahr Recherche in zahlreichen Archiven und insgesamt 25 Stunden Filmmaterial ist eine 50-minütige Dokumentation entstanden, in deren Mittelpunkt Erinnerungen von Menschen stehen, die sich noch lebhaft an das Grauen der 30iger und 40iger Jahre erinnern. Darunter sind in Magdeburg geborene Juden, die heute in Chile, Kanada, den USA und Australien leben und die ihrer Geburtsstadt im vergangenen Jahr einen Besuch abgestattet haben. Allen gemeinsam ist, dass sie den Holocaust überlebt haben, die meisten ihrer Verwandten und jüdischen Freunde jedoch nicht- sie wurden von Magdeburg aus in die Lager transportiert und dort ermordet.</p>
<p>Im Film zu Wort kommen auch nicht-jüdische Magdeburger, die sich noch an die Ereignisse im Zusammenhang mit Judenhetze und Verfolgung erinnern.</p>
<p>Gefunden haben die Macher des Filmes auch eine 4-minütige Filmsequenz, die die Ankunft von Magdeburger Juden im Warschauer-Ghetto zeigt. Es handelte sich um den ersten Massen-Transport aus Magdeburg, der am 14. April den Magdeburger Hauptbahnhof verlassen hatte. </p>
<p>Der Film (Buch und Regie: Julian Jostmeier)  ist eine Produktion des Offenen Kanals Magdeburg in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und der IGS Regine Hildebrandt. Unterstützt wurde er von der F.C. Flick-Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz, dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und der Wobau Magdeburg.</p>
<p>Der Einritt zu der Veranstaltung ist frei. </p>
<p><em>Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. </em></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/41/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=41&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Thor Steinar zu Putzlappen“</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2008/04/21/%e2%80%9ethor-steinar-zu-putzlappen%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 11:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Freitag wurde der bundesweit erste Altkleidercontainer speziell für Kleidung der Marke „Thor Steinar“ seiner Bestimmung übergeben. Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg stellte die Tonne gegenüber dem „Narvik“ im Hundertwasserhaus auf. 
Getreu dem offiziellen Motto der Landeshauptstadt waren die beiden Verkäuferinnen des „Narvik“ sichtlich überrascht, als sie am Freitagmorgen eine verhüllte Tonne nur wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Am vergangenen Freitag wurde der bundesweit erste Altkleidercontainer speziell für Kleidung der Marke „Thor Steinar“ seiner Bestimmung übergeben. Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg stellte die Tonne gegenüber dem „Narvik“ im Hundertwasserhaus auf. </em></p>
<p>Getreu dem offiziellen Motto der Landeshauptstadt waren die beiden Verkäuferinnen des „Narvik“ sichtlich überrascht, als sie am Freitagmorgen eine verhüllte Tonne nur wenige Meter von der Eingangstür des Ladens entfernt vorfanden. Um 11 Uhr wurde die Altkleidertonne in Anwesenheit von etwa 40 Bürgerinnen und Bürgern feierlich enthüllt. Von allen vier Seiten ist deutlich der Spruch „Thor Steinar zu Putzlappen“ zu erkennen. Mitglieder des Bündnis gegen Rechts brachten zusätzlich Informationstafeln an, um auf die Bedeutung der in rechtsextremen Kreisen beliebten Modemarke für das Einsickern in der viel zitierten Mitte der Gesellschaft hinzuweisen. Ziel ist es, die seit Ende Juli 2007 regelmäßig stattfindenden Proteste so lange fortzuführen, bis der Laden schließt, so ein Sprecher des Bündnis. </p>
<p>Am Tag der Aktion meldete die Magdeburger Volksstimme, dass die Berufungsverhandlung um das Ladenlokal „Narvik“ vor dem Oberlandesgericht Naumburg nicht vor August eröffnet werden wird. Zum einen habe das Gericht Terminprobleme und zum anderen müsse die Räumungsklage noch einmal vor dem Landgericht Magdeburg verhandelt werden. Dieses hatte bereits am 13. Februar 2008 der Klage des Vermieters, dem Siedlungswerk St. Gertrud, entsprochen. In der Urteilsbegründung gab das Gericht an, dass Uwe Meusel, Mieter des Ladenlokals „Narvik“, dem Vermieter bei der Aufstellung der Sortimentsliste den Verkauf der Marke „Thor Steinar“ hätte angeben müssen. So hob das Gericht deutlich auf die gesellschaftliche Debatte um das Mode-Label ab: „In der Öffentlichkeit wird die Marke mit einem Bezug zur rechtsradikalen Szene wahrgenommen und dies gilt unabhängig davon, ob die Marke tatsächlich nur von Szeneangehörigen getragen wird.“ In Folge dessen sah das Gericht den Tatbestand der arglistigen Täuschung für gegeben und den Mietvertrag somit für nichts rechtskräftig. Der Verkauf im „Narvik“ geht unterdessen weiter.</p>
<p>Doch nicht nur in Magdeburg wird vor Gericht um „Thor Steinar“ gestritten. Wie die Frankfurter Rundschau am 16. April berichtete, wird der Prozess gegen die Media Tex GmbH wegen Verstoßes gegen das Markengesetz nicht vor dem Potsdamer Amtsgericht eröffnet. Das Gericht erklärte sich für „örtlich unzuständig“ und übergab die Akten an das Bonner Amtsgericht. Hintergrund war eine Anzeige des Staates Norwegen wegen „widerrechtlicher Verwendung staatlicher Hoheitszeichen&#8221;. Dass die norwegische Flagge auf unzähligen T-Shirts, Pullovern und Jacken der Marke „Thor Steinar“ gestickt worden war, war für Andreas Gaarder, den norwegischen Gesandten in Berlin, ein unerträglicher Zustand: „Wir wollen, dass unsere Staatsflagge als Symbol des demokratischen Norwegens nicht weiter in Verbindung mit dem rechtsextremen Milieu gebracht wird.“ In Folge der Anzeige erhielt die Media Tex GmbH einen Bußgeldbescheid über 2000 Euro vom Bundesamt für Justiz. Gegen diesen legte Uwe Meusel als Geschäftsführer Einspruch ein. Wann das Verfahren nun vor dem Amtsgericht Bonn eröffnet wird, ist noch offen. In der aktuellen Frühjahrskollektion hat die Media Tex GmbH bereits auf die Verwendung der norwegischen Flagge verzichtet – vermutlich rechnet sich die Firma vor Gericht keine großen Chancen aus. </p>
<p>Unterdessen wurden die Informationstafeln an dem Altkleidercontainer in der Magdeburger Innenstadt in der auf die Aktion folgenden Nacht bereits gewaltsam entfernt. Das Bündnis gegen Rechts ruft zu Spenden für die Wiederanbringung auf. </p>
<p>Kontoinhaber: Miteinander e.V.<br />
Kontonummer: 84 73 400<br />
Bankleitzahl: 810 205 00<br />
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft Magdeburg<br />
Verwendungszweck: Thor Steinar zu Putzlappen</p>
<p><a href='http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/04/altkleider1.jpg'><img src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/04/altkleider1.jpg?w=225&h=300" alt="Der Altkleidercontainer vor dem \&quot;Narvik\&quot;" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-39" /></a></p>
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		<title>Thor-Steinar-Klamotten zu Putzlappen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 06:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[18. April ab 11.00 Uhr: kreative Proteste gegen &#8220;Narvik&#8221;
Das Magdeburger Bündnis gegen Rechts lädt Sie für Freitag, den 18. April ab 11.00 Uhr zu einer kreativen Protestaktion vor dem Ladengeschäft &#8220;Narvik&#8221; im Hundertwasserhaus ein. Unter dem Motto &#8220;Thor-Steinar-Klamotten zu Putzlappen&#8221; werden Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses eine &#8220;Rücknahme- und Recyclingaktion&#8221; für Thor-Steinar-Kleidung starten.
Dafür wird ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>18. April ab 11.00 Uhr: kreative Proteste gegen &#8220;Narvik&#8221;</strong><br />
Das Magdeburger Bündnis gegen Rechts lädt Sie für Freitag, den 18. April ab 11.00 Uhr zu einer kreativen Protestaktion vor dem Ladengeschäft &#8220;Narvik&#8221; im Hundertwasserhaus ein. Unter dem Motto &#8220;Thor-Steinar-Klamotten zu Putzlappen&#8221; werden Vertreterinnen und Vertreter des Bündnisses eine &#8220;Rücknahme- und Recyclingaktion&#8221; für Thor-Steinar-Kleidung starten.</p>
<p>Dafür wird ein geeignetes Objekt gegenüber dem &#8220;Narvik&#8221;-Laden aufgestellt. Um was genau es sich handelt, bleibt eine Überraschung. Die Installation soll mehrere Wochen vor Ort verbleiben und über die Bedeutung und die versteckte Symbolik der bei Neonazis beliebten Kleidungsmarke &#8220;Thor Steinar&#8221; informieren.</p>
<p>Mit der Aktion setzt das Magdeburger Bündnis gegen Rechts die Proteste gegen das &#8220;Narvik&#8221; fort, die seit der Eröffnung des Geschäfts Ende Juli 2007 regelmäßig stattfinden. Das Geschäft &#8220;Narvik&#8221; setzt seinen Verkauf derzeit ungehindert fort. Nach einem Urteil des Amtsgerichts Magdeburg, das die Räumung des &#8220;Narvik&#8221; anordnete, ist das Verfahren nunmehr vor dem Oberlandesgericht Naumburg anhängig.</p>
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		<title>Wiedereinweihung der Gedenkplatte für Frank Böttcher</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2008/04/08/wiedereinweihung-der-gedenkplatte-fur-frank-bottcher-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 08:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Bündnis gegen Rechts weiht zum dritten Mal Gedenkplatte für ermordeten Punk Frank Böttcher ein
Sören Herbst fordert konsequente Bekämpfung des Rechtsextremismus in allen gesellschaftlichen Bereichen
Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg weihte am Montagnachmittag die Gedenkplatte für den von Rechtsextremen ermordeten Punk Frank Böttcher ein. Stadtrat Sören Herbst (Bündnis 90/Die Grünen) wies auf die besondere Bedeutung des Tatortes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong><a href="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/04/ausstellung.jpg"></a>Bündnis gegen Rechts weiht zum dritten Mal Gedenkplatte für ermordeten Punk Frank Böttcher ein<br />
Sören Herbst fordert konsequente Bekämpfung des Rechtsextremismus in allen gesellschaftlichen Bereichen</strong></p>
<p>Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg weihte am Montagnachmittag die Gedenkplatte für den von Rechtsextremen ermordeten Punk Frank Böttcher ein. Stadtrat Sören Herbst (Bündnis 90/Die Grünen) wies auf die besondere Bedeutung des Tatortes für die Erinnerung hin: „Die Haltestelle in Olvenstedt ist zum Ort des Gedenkens an Frank Böttcher geworden und zu einem stillen Mahnmal für ihn und alle Opfer rechter Gewalt in Magdeburg, Sachsen-Anhalt und anderswo. Der Stein soll das Gedenken wach halten.“</p>
<p>In den zurückliegenden Monaten sammelten Mitglieder des Bündnisses Spenden, jedoch reichen die Zuwendungen bisher nicht zur Deckung der Kosten für die Wiederanbringung der Gedenktafel aus. Sören Herbst mahnte eine weitere kontinuierliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in der Gesellschaft an: &#8220;Wir brauchen mehr Sensibilität in Wirtschaft, Politik und Kirche, wenn es darum geht, rechtsextremes Gedankengut als solches zu identifizieren und ihm dann konsequent entgegen zu treten.&#8221;</p>
<p>Im Rahmen der Kundgebung zeigte das Bündnis sechs Tafeln einer Ausstellung „Opfer rechter Gewalt“. Sie porträtieren neben Frank Böttcher fünf weitere Personen aus Sachsen-Anhalt, die rechter Gewalt zum Opfer fielen, darunter den Punk Torsten Lamprecht aus Magdeburg und den Rentner Helmut Sackers aus Halberstadt. Die Tafeln sind Teil der Ausstellung „Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990“ der Künstlerin Rebecca Forner. </p>
<p>Frank Böttcher wurde in der Nacht zum 8. Februar 1997 von neonazistischen Skinheads an einer Haltestelle im Magdeburger Stadtteil Neu-Olvenstedt zunächst getreten und anschließend mit einem Messer mehrmals in den Rücken gestochen. Er erlag wenige Stunden später im nahegelegenen Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Einer der Täter gab später bei der Polizei an, er habe sich vom Äußeren des jungen Punks provoziert gefühlt. Der 1998 angebrachte Gedenkstein an der Straßenbahnhaltestelle „Krankenhaus Olvenstedt“ ist wiederholt geschändet, die Bronzeplatte zuletzt im Juni vergangenen Jahres von Unbekannten gestohlen worden.</p>
<p><strong>Spendenkonto zugunsten der Wiederanbringung der Gedenkplatte:</strong><br />
Kontoinhaber: Miteinander e.V.<br />
Kontonummer: 84 73 400<br />
Bankleitzahl: 810 205 00<br />
Kreditinstitut: Bank für Sozialwirtschaft Magdeburg<br />
Verwendungszweck: Frank Böttcher</p>
<p><a href="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/04/stein.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-36" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/04/stein.jpg?w=224&h=300" alt="Gedenkstein" width="224" height="300" /></a><br />
Seit Böttchers erstem Todestag, dem 8. Februar 1998, erinnert ein Gedenkstein am Tatort an den jungen Punk. Die Gedenkplatte wurde in der Vergangenheit wiederholt gestohlen.</p>
<p><a href="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/04/ausstellung.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-35" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2008/04/ausstellung.jpg?w=225&h=300" alt="Frank Böttcher" width="225" height="300" /></a><br />
Das Bündnis zeigte an der Haltestelle sechs Plakate der Ausstellung &#8220;Opfer rechter Gewalt in Deutschland seit 1990&#8243;. Neben Böttcher fielen noch fünf weitere Menschen aus Sachsen-Anhalt rechter Gewalt zum Opfer: Thorsten Lamprecht, Willi Worg, Helmut Sackers, Alberto Adriano und Matthias Lüders.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/34/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=34&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Gedenkstein</media:title>
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			<media:title type="html">Frank Böttcher</media:title>
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