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	<title>Bündnis gegen Rechts Magdeburg</title>
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		<title>Bündnis gegen Rechts Magdeburg</title>
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		<title>Aufruf zur BücherMeile für Demokratie</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 08:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufrufe, Texte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ökumenische Initiative &#8222;hingucken&#8230; denken&#8230; einmischen&#8230;&#8220; hat in den letzten zwei Jahren mit verschiedenen öffentlichen Aktionen, Stellung gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bezogen. So ist zeigen viele Magdeburgerinnen und Magdeburger am Haus der Lehrer Gesicht gegen Nazis, eine Straßenbahn wirbt auf der Straße für mehr Toleranz. Für die &#8222;2. Meile der Demokratie&#8220; im kommenden Jahr plant [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=359&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Die ökumenische Initiative &#8222;hingucken&#8230; denken&#8230; einmischen&#8230;&#8220; hat in den letzten zwei Jahren mit verschiedenen öffentlichen Aktionen, Stellung gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bezogen. So ist zeigen viele Magdeburgerinnen und Magdeburger am Haus der Lehrer Gesicht gegen Nazis, eine Straßenbahn wirbt auf der Straße für mehr Toleranz. Für die &#8222;2. Meile der Demokratie&#8220; im kommenden Jahr plant die Initiative eine neue Aktion namens Bookcrossing und sucht hierfür Literatur zum Themenfeld, die dann am zweiten Januar-Wochenende in der Stadt kusieren werden. Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf. </em></p>
<p>Sie kennen unsere ökumenische Initiative &#8222;hingucken… denken… einmischen&#8220; in Magdeburg!?<br />
Seit 2007 machen wir mit unseren Aktionen Menschen auf Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit aufmerksam. In diesem Themenkontext sind wir mit zahlreichen Akteur|innen vernetzt.</p>
<p><strong>Meile der Demokratie</strong></p>
<p>Im Januar 2009 fand in Magdeburg die erste &#8222;Meile der Demokratie&#8220; statt.<br />
Dazu haben wir die politische Kunstaktion &#8222;Magdeburg zeigt Gesicht gegen Nazis!&#8220; am &#8222;Haus der Lehrer&#8220; installiert – ein bis heute sichtbares Zeichen des demokratischen Engagements der Magdeburger|innen.<br />
Zur 2. Meile der Demokratie, am 16. Januar 2010, werden wir erneut mit einer Aktion in die Öffentlichkeit gehen und hoffen auf Ihre Unterstützung! </p>
<p><strong>BücherMeile für Demokratie<br />
</strong><br />
Um die Menschen auf das Thema und die &#8222;Meile der Demokratie&#8220; aufmerksam zu machen, brauchen wir zahlreiche Bücher:<br />
Informationen zum Rechtsextremismus, Bücher über Demokratie oder Zivilcourage, Sachbücher, Erinnerungen, Erzählungen zum Zweiten Weltkrieg und zum Holocaust, Romane, Krimis, Jugend- und Kinderbücher, die für Toleranz und Weltoffenheit werben, Bücher, die von den Nationalsozialisten verbrannt wurden, …<br />
Diese Bücher werden von uns über www.bookcrossing.com registriert, mit einer Identifikationsnummer gekennzeichnet und gegen Witterungseinflüsse geschützt, um sie anschließend in Magdeburg zu verteilen.<br />
Am 9./10. Januar lassen wir diese Bücher &#8222;frei&#8220;, d.h. wir verschenken sie auf der Strasse und legen sie in der Öffentlichkeit aus: in Hauseingängen, auf Bänken, an Haltestellen und Bäumen. Die Bücher sollen gefunden und mitgenommen werden.<br />
Die Finder|innen eines Buches sind gebeten, ihren Fund mit einer Nachricht im Internet einzutragen, so kann mit etwas Glück, die weitere Reise des Buches verfolgt werden.<br />
Dies ist das Prinzip von Bookcrossing, an dem sich weltweit über 800.000 Menschen beteiligen. In Deutschland sind es derzeit fast 55.000 Menschen.<br />
Damit wir bei der Aktion viele Bücher &#8222;unter das Volk bringen&#8220; können, brauchen wir Ihre Bereitschaft, Bücher aus dem eigenen Fundus für dieses Bookcrossing abzugeben und uns diese bis zum 21. Dezember zukommen zu lassen.<br />
Selbstverständlich werden wir in unserer Öffentlichkeitsarbeit – und in den Büchern – auf die Spender|innen der Bücher hinweisen.<br />
Bitte bringen Sie uns Ihre Bücher bis zum 21. Dezember 2009 vorbei bzw. senden Sie uns diese an:</p>
<p>„hingucken… denken… einmischen“<br />
c/o Bischöfliches Ordinariat, Maria Faber<br />
Max-Josef-Metzger-Str. 1<br />
39104 Magdeburg</p>
<p>Fragen direkt an: maria.faber [at] bistum-magdeburg [dot] de; Telefon 03 91 / 5 96 11 95.</p>
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		<title>Nach Riegers Tod: Kein Geld für NPD und Co.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 15:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem Bericht des NDR info zufolge, regelt ein Testament die Erbschaft des Hamburger Neonazis Jürgen Rieger. Demnach vermachte der umtriebige Rechtsanwalt und Immobilienbesitzer sein ganzes Vermögen den Kindern. Diese teilten jedoch nicht die Vorlieben des Vaters für Wehrmachtsfahrzeuge, Wehrsportübungen und eine völkische &#8222;Fruchtbarkeitsforschung&#8220;. Die NPD dürfte somit noch stärker in die finanzielle Krise geraten, nachdem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=352&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Einem Bericht des <a href="http://www.tagesschau.de/inland/rieger106.html">NDR info</a> zufolge, regelt ein Testament die Erbschaft des Hamburger Neonazis Jürgen Rieger. Demnach vermachte der umtriebige Rechtsanwalt und Immobilienbesitzer sein ganzes Vermögen den Kindern. Diese teilten jedoch nicht die Vorlieben des Vaters für Wehrmachtsfahrzeuge, Wehrsportübungen und eine völkische &#8222;Fruchtbarkeitsforschung&#8220;. Die NPD dürfte somit noch stärker in die finanzielle Krise geraten, nachdem der Bundesvize Rieger der Partei in den zurückliegenden Jahren mehrere Darlehen gewährt hatte. </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/352/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=352&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Woche der jüdischen Kultur und Geschichte in Magdeburg 2009</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/10/21/woche-der-judischen-kultur-und-geschichte-in-magdeburg-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bgrmagdeburg.wordpress.com/?p=336</guid>
		<description><![CDATA[Donnerstag, 22. Oktober 2009
Ab 18.00 Uhr
Forum Gestaltung, Brandenburger Straße 10, Magdeburg
Eröffnung der Woche der jüdischen Kultur und Geschichte
Eröffnung der Ausstellungen
Begrüßung: Norbert Pohlmann, Geschäftsführer Forum Gestaltung
Grußwort: Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg
Musikalische Umrahmung: Chor „Koll Jehudim“, Leitung Svetlana Ozerskaia
Ausstellungen
Die Aktion Stolpersteine in Magdeburg, Forum Gestaltung
Julius Klinger – große Kunst ganz klein. Erinnerungen an den jüdischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=336&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Donnerstag, 22. Oktober 2009</strong><br />
Ab 18.00 Uhr<br />
Forum Gestaltung, Brandenburger Straße 10, Magdeburg<br />
Eröffnung der Woche der jüdischen Kultur und Geschichte<br />
Eröffnung der Ausstellungen<br />
Begrüßung: Norbert Pohlmann, Geschäftsführer Forum Gestaltung<br />
Grußwort: Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg<br />
Musikalische Umrahmung: Chor „Koll Jehudim“, Leitung Svetlana Ozerskaia</p>
<p>Ausstellungen</p>
<p>Die Aktion Stolpersteine in Magdeburg, Forum Gestaltung<br />
Julius Klinger – große Kunst ganz klein. Erinnerungen an den jüdischen Lehrer der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule zu Magdeburg. Forum Gestaltung</p>
<p>Neue Heimat Magdeburg – Fotografien und Bilder von Ina Berman, Verein „Meridian“<br />
Musikalische Umrahmung: Daniel Laiter (Klavier)</p>
<p>Fotos vom Leben auf dem Lande oder Wenn Wundersamen aufgehen – Elena Kolcova, Verein „Ludwig Philippson“<br />
Musikalische Umrahmung: Dobrin Stanislawow (Geige)</p>
<p><span id="more-336"></span><br />
<strong>Freitag, 23. Oktober 2009<br />
</strong>10.00 Uhr<br />
Integration von Migranten durch Verbesserung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt &#8211; 45plus „Koschere Küche&#8220;- Ein Erfahrungsaustausch.<br />
Gespräch mit interessierten Bürgern in der Gesprächsleitung von Projektleiter Igor Tokar und Dozent Mashgiach Reb Ariel Schwalm<br />
Gemeinderäume der Jüdischen Gemeinde zu Magdeburg, Markgrafenstraße 3</p>
<p>18.00 Uhr<br />
Zwischen Barock und Tango<br />
Konzert mit dem Trio „Classicus“<br />
Vera Kagan (Violine), Zoya Polyakova (Violoncello), Nina Sinitszyna (Klavier)<br />
(Forum Gestaltung)</p>
<p>20.00 Uhr<br />
Filmkunst im Forum und Gespräche<br />
Menschliches Versagen (D 2008)<br />
Ein Film von Michael Verhoeven<br />
Konkrete Geschichte in konkreten Geschichten von Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und schließlich Deportation der jüdischen Mitbürger. Verhoeven wirft u.a. die beunruhigende und beschämende Frage auf, in welchem Ausmaß die zivile Bevölkerung in Nazi-Deutschland zum Profiteur der systematischen Beraubung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland geworden ist.<br />
Der Film wurde auf dem Jewish Film Festival Berlin in diesem Jahr mit dem Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm mit jüdischer Thematik ausgezeichnet. Das Jerusalem International Film Festival zeichnete den Film im letzten Monat ebenfalls mit dem Avner Shalev Yad Vashem Chairman&#8217;s Award aus. (Forum Gestaltung)</p>
<p><strong>Sonnabend, 24. Oktober 2009<br />
</strong>10.00 Uhr<br />
&#8222;Dem Schicksal Magdeburger jüdischer Familien auf der Spur&#8220;<br />
Stolpersteinführung mit Waltraut Zachhuber<br />
Treffpunkt Jakobstraße, vor der Johanniskirche</p>
<p>17.00 Uhr<br />
Magdeburger Kantatenchor<br />
Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias (Op. 70)<br />
Leitung: Tobias Börngen<br />
Alt: Klaudia Zeimer<br />
Bariton: Henryk Böhm<br />
Tenor: Volker Arndt<br />
Mitteldeutsches Kammerorchester<br />
(Pauluskirche Magdeburg)</p>
<p><strong>Sonntag, 25. Oktober 2009<br />
</strong>11.00 bis 15.00 Uhr<br />
Geschichte und Traditionen: Jüdische Feiertage<br />
Erläuterungen zu Regeln und Symbolik<br />
Von und mit Lyudmila Davydov, Inna Dubrovskaja, Liliya Goldenberg, Maxim Lyashkevich.<br />
Musikalische Begleitung:<br />
Instrumentalgruppe unter der Leitung von Andrea Dinges<br />
Gemeinderäume der Jüdischen Gemeinde zu Magdeburg, Markgrafenstraße 3</p>
<p>13.00 Uhr<br />
Juden und Nichtjuden in jüdischen Gesetzen und Weltanschauung<br />
Vortrag von Gemeinderabbiner Ariel Lotozki (Forum Gestaltung)</p>
<p>14.30 Uhr<br />
Jüdische Jugendliche und ihre Freunde über sich<br />
Ein Gruppen-Selbst-Porträt mit Musik, Lyrik, Politik und Tänzen<br />
Leitung: Svetlana Ozerskaia (Forum Gestaltung)</p>
<p>ab 18.00 Uhr<br />
„Rhythmen des gelobten Landes“<br />
Jugend-Tanzgruppe des Vereins „Meridian“</p>
<p>Solisten des Chors &#8222;Meridian&#8220; singen jüdische und deutsche Lieder<br />
Mit Galina Ostrovskaya, Andrej Heit,<br />
Tatjana Lyaschkevich, Begleitung: Marina Trembovler<br />
Vocal-Ensemble<br />
Leiterin und Organisatorin: Lioudmila Vendrova<br />
(Forum Gestaltung)</p>
<p><strong>Montag, 26. Oktober 2009<br />
</strong>10.30 Uhr<br />
Führung über den Jüdischen Friedhof (den „Guten Ort“)<br />
Israelitischer Friedhof, Fermersleber Weg 45/46</p>
<p>16.00 Uhr<br />
Die jüdische Gemeinde im mittelalterlichen Magdeburg<br />
Vortrag von Michael Anders (Forum Gestaltung)</p>
<p>Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Magdeburgs führt zurück bis in das 10.<br />
Jahrhundert. Die Gemeinde gehört damit zu den ältesten<br />
Gemeindegründungen im mittel- und norddeutschen Raum. Während sich die<br />
Gemeinde bis in das Hochmittelalter zu einer der bedeutendsten im deutschen<br />
Raum entwickelte, wurde sie in der Folgezeit bis zum Ausklang des<br />
Mittelalters Ziel von Gewalt und Repression. Im Rahmen des Vortrages werden<br />
diese Entwicklungen in und um Magdeburg während des Mittelalters<br />
nachgezeichnet.</p>
<p>17.00 Uhr<br />
Juden und Industrialisierung in Buckau<br />
Vortrag von Christian Warnke (Forum Gestaltung)</p>
<p>Die meiste Zeit seit der Ersterwähnung Buckaus war der Ort ein beschauliches<br />
Fischer- und Weberdorf. Die beginnende Industrialisierung im frühen 19. Jh.<br />
erreichte jedoch auch Buckau und führte über die Stadtgründung (1859) zur<br />
Eingemeindung nach Magdeburg (1887). Von der dynamischen Entwicklung<br />
angezogen, kamen Tausende Menschen nach Buckau. Unter ihnen waren auch Juden,<br />
deren Biographien im Vortrag nachgespürt wird. </p>
<p>20.00 Uhr<br />
Theater im Forum<br />
Charles Lewinsky<br />
Ein ganz gewöhnlicher Jude<br />
Regie: Holger Kuhla<br />
Es spielt: Dirk Schoedon<br />
Gastspiel aus Chemnitz<br />
Im Anschluss: Gespräch mit Regisseur und Schauspieler</p>
<p>Der Journalist Emanuel Goldfarb (Dirk Schoedon) wird eingeladen, vor einer Schulklasse über sein Leben als Jude in Deutschland zu sprechen. Seine Absage entwickelt sich überraschend zur Bilanz seines Lebens – Biografie und Innenansicht eines nach 1945 in Deutschland geborenen Juden.</p>
<p><strong>Dienstag, 27. Oktober 2009<br />
</strong>15.00 Uhr<br />
Rabbi ist das koscher?<br />
Rabbiner Lotozki erklärt die jüdischen Speisegesetze und verkostet mit hungrigen<br />
Gästen traditionelle Speisen der jüdischen Küche Osteuropas.<br />
(Viele Rezepte zum Mitnehmen und Ausprobieren) (Forum Gestaltung)</p>
<p>17.00 Uhr<br />
„Das jüdische Odessa &#8211; in memoriam aus Magdeburg&#8220; Ein literarisch-musikalisches Programm in russischer Sprache<br />
Leitung: Faina Lyashkevich, Eva Tokar u.a.<br />
Gemeinderäume der Jüdischen Gemeinde zu Magdeburg, Markgrafenstraße 3</p>
<p>19.00 Uhr<br />
„Weiblich, jüdisch, magdeburgisch.“<br />
Das neue jüdische Frauenbild in Magdeburg<br />
Vortrag von Anna Trojanowskaja<br />
Musikalische Umrahmung von Svetlana Ozerskaia, Klavier (Forum Gestaltung)</p>
<p><strong>Mittwoch, 28. Oktober 2009<br />
</strong>8.00 bis 14.00 Uhr<br />
Gemeinderabbiner Ariel Lotozki erzählt Schülern vom jüdischen Leben und von<br />
jüdischen Riten. Synagogengemeindehaus, Gröperstr. 1a<br />
Voranmeldung erbeten in der Synagogen-Gemeinde oder und unter<br />
Telefon 0391-5616675</p>
<p>11.00 bis 13.00 Uhr<br />
„Zwischen Gott und den Menschen&#8220;<br />
Gespräch mit einem Rabbiner.<br />
Dr. Rozwaski erzählt und beantwortet Fragen der Zuhörer (in deutscher und russischer Sprache)<br />
Gemeinderäume der Jüdischen Gemeinde zu Magdeburg, Markgrafenstraße 3</p>
<p>15.00 Uhr<br />
Der jüdische Schriftsteller Shalom Aleichem und seine Enkeltochter Bell Kaufman<br />
Vortrag von und mit Lyutsiya. Shtoff (Forum Gestaltung)</p>
<p>16.30 Uhr<br />
Chor-Konzert mit „Koll Jehudim“ und dem Ensemble „Junge Stimmen“<br />
Leitung Frau Svetlana Ozerskaia<br />
Das Publikum ist eingeladen zum Einstudieren und Mitsingen der jüdischen Lieder.<br />
(Forum Gestaltung)</p>
<p>18.00 Uhr<br />
Öffentlicher Stammtisch der Deutsch-Israelischen Gesellschaft,<br />
Arbeitsgemeinschaft Magdeburg,<br />
Thema: &#8222;Israel aktuell&#8220;<br />
(Forum Gestaltung)</p>
<p>21.00 Uhr<br />
Erinnern an<br />
Joseph Roth<br />
Legende vom heiligen Trinker<br />
Szenische Lesung mit Jens-Paul Wollenberg<br />
Joseph Roth (1894, Brody – 1939, Paris) schrieb diese Novelle kurz vor seinem Tod, sie erschien 1939 postum.<br />
Eine Produktion der Stötteritzer Margerite, Leipzig.</p>
<p><strong>Donnerstag, 29.Oktober 2009<br />
</strong>16.00 Uhr bis 19.00 Uhr<br />
„Die Seele singt auf Jiddisch&#8230;“<br />
Musikgruppe „Makor“/ Lutherstadt Wittenberg<br />
Moisej Scherman, Geige/ Genthin<br />
Gereicht werden traditionelle Spezialitäten der osteuropäischen Jiddischen Küche<br />
(Forum Gestaltung)</p>
<p>20.00 Uhr<br />
Die Kommandeuse – Psychogramm einer Nazi-Täterin<br />
Szenische Lesung nach dem Buch „Die Kommandeuse“ von Gilla Cremer<br />
Mit Vera Feldmann und Valerija Manjuk (Forum Gestaltung)</p>
<p><strong>Freitag, 30. Oktober 2009<br />
</strong>20.00 Uhr<br />
Filmkunst im Forum und Gespräche<br />
Spielzeugland (2007)<br />
Regie: Jochen Alexander Freydank<br />
Buch: Johann A. Bunners, Jochen Alexander Freydank<br />
Mit Julia Jäger, Cedric Eich u.a.<br />
Spielzeugland wurde 2008 mit dem OSCAR für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.</p>
<p>20.15 Uhr<br />
Der verlorene Engel (1966/70)<br />
Regie: Ralf Kirsten<br />
Nach einer Novelle von Franz Fühmann (dessen 25. Todestag sich in diesem Jahr jährt)<br />
Mit Fred Düren, Erika Pelikowsky, Gerd Alverdes, Agnes Kraus, Heidemarie Wenzel u.a.<br />
Am 24. August 1937 stehlen die Nazis den Friedensengel Ernst Barlachs aus dem Güstrower Dom. An diesem Tag vollzieht der Künstler eine qualvolle Selbstbefragung.<br />
Gleichnishafte Reflektionen über das Verhältnis von Kunst und Macht.<br />
Und gleichnishaft für Magdeburg, wo man ebenfalls das Barlach-Mahnmal im Dom entfernte in der Hoffnung, es sähe keiner das Unrecht und die Unmenschlichkeit.</p>
<p><em>Infos und Karten u.a. im Forum Gestaltung, Magdeburg, Brandenburger Straße 10<br />
Telefon: +49/391/8 86 41 97<br />
info@forum-gestaltung.de // www.forum-gestaltung.de</em></p>
<p>Ein Gemeinschaftsprojekt<br />
der Synagogengemeinde zu Magdeburg,<br />
des Kulturbüros der Landeshauptstadt Magdeburg,<br />
des Fördervereins „Neue Synagoge Magdeburg“ e.V.,<br />
der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, AG Magdeburg,<br />
des Jüdischen Frauenvereins „BeReshit“ e.V.,<br />
der Jüdischen Gemeinde zu Magdeburg e.V.,<br />
des Jüdischen Soziokulturellen Zentrums „Ludwig Philippson“ e.V.,<br />
der Sozial-Kulturellen Vereinigung „Meridian“ e.V.<br />
und des Forum Gestaltung e.V. Magdeburg.</p>
<p>Unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und der Lotto Toto GmbH Sachsen-Anhalt</p>
<p>Schirmherr: Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg,<br />
Dr. Lutz Trümper</p>
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		<title>Mützen für einen klaren Kopf und gegen soziale Kälte</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 14:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Evangelische Hoffnungsgemeinde aus Magdeburg engagiert sich seit Beginn der 1990er Jahre für die soziale und politische Integration von Migrant/innen. Aktuell rufen die Gemeindemitglieder mit der Aktion &#8222;Mützen für einen klaren Kopf und gegen soziale Kälte&#8220; für Zivilcourage im Alltag auf. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Mützen zu häkeln oder zu stricken. Diese sollen auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=334&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Die Evangelische Hoffnungsgemeinde aus Magdeburg engagiert sich seit Beginn der 1990er Jahre für die soziale und politische Integration von Migrant/innen. Aktuell rufen die Gemeindemitglieder mit der Aktion &#8222;Mützen für einen klaren Kopf und gegen soziale Kälte&#8220; für Zivilcourage im Alltag auf. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, Mützen zu häkeln oder zu stricken. Diese sollen auf der &#8222;2. Meile der Demokratie&#8220; am 16. Januar 2010 in Magdeburg verkauft werden. Der Erlös kommt Miteinander e.V. zugute. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins bedanken sich herzlich bei den engagierten Mitgliedern der Hoffnungsgemeinde und allen Magdeburgerinnen und Magdeburgern, die die Aktion unterstützen. </em></p>
<p>An der Schönebecker Gaststätte Pionier Haus wurde nachts ein 23-Jähriger gnadenlos zusammengeschlagen. Der Mann irakischer Herkunft war eingeschritten, als vier Männer und eine Frau die Außenlampen einer Gaststätte mit einer Metallstange demolierten. Man friert, wenn man das in der Volksstimme vom 9. Oktober liest. Gerade erst hatten wir von Dominik Brunner gehört, dem couragierten Mann auf einem Münchener S-Bahnsteig, dem seine Zivilcourage zum Verhängnis wurde. Was denken wir, wenn wir das hören, lesen? Geht es uns etwas an oder lässt es uns kalt? Sagen wir: Zivilcourage jetzt erst recht! Oder geben wir Verantwortung an Politik, Schule, Kirche, Jugendverbände ab und gehen selbst zur Tagesordnung über.</p>
<p>Dominik Brunner hatte einen klaren Kopf, der sich nicht einreden ließ, dass gewaltbereite Jugendliche in einer S-Bahn hingenommen werden dürften. Der namenlose Iraker aus Schönebeck hatte einen ebensolchen klaren Kopf, dem Randale mit Metallstangen nicht kalt ließen.<br />
Unsere Demokratie wird auch in Zukunft nur funktionieren, wenn jeder und jede von uns sich um solch einen klaren Kopf, der sich einmischt, bemüht. </p>
<p>Der Verein &#8222;Miteinander e.V.&#8220;, der unlängst sein 10-jähriges Bestehen feierte, kümmert sich seit Jahren durch fundierte Bildungsarbeit um &#8222;klare Köpfe&#8220; in Magdeburg und ganz Sachsen Anhalt. Ihm und anderen Initiativen ist es zu verdanken, daß es am 16. Januar 2010 erneut eine „Meile der Demokratie“ in unserer Stadt geben soll. Für diese 2. Meile ruft die Hoffnungsgemeinde mit &#8222;Cafe Krähe&#8220; alle Magdeburger und Magdeburgerinnen auf, in den kommenden Herbstwochen &#8222;Mützen für einen klaren Kopf&#8220; und gegen soziale Kälte zu stricken, häkeln, nähen, filzen usw. Geben sie ihrer Zivilcourage eine Form. Die Mützen können bis Anfang Januar in der Hoffnungsgemeinde abgegeben werden. Auf der &#8222;Meile der Demokratie&#8220; werden sie gegen eine Spende für &#8222;Miteinander e.V&#8220; an jedermann abgegeben. Wenn noch Mützen übrigbleiben, werden diese den Kindern in Njombe (Tansania) überbracht werden. </p>
<p>Pfarrerin Gabriele Herbst (9. Oktober 2009)</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Lesung mit Claudia Hempel &#8222;Wenn Kinder rechtsextrem werden&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 08:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Autorin Claudia Hempel stellt am Donnerstag, den 5. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg ihr Buch &#8222;Wenn Kinder rechtsextrem werden &#8211; Mütter erzählen&#8220; vor. Der Eintritt zur gemeinsamen Veranstaltung der Stadtbibliothek Magdeburg und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ist frei.
In der Information des Zu Klampen! Verlages heißt es über das Buch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=331&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Die Autorin Claudia Hempel stellt am Donnerstag, den 5. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg ihr Buch &#8222;Wenn Kinder rechtsextrem werden &#8211; Mütter erzählen&#8220; vor. Der Eintritt zur gemeinsamen Veranstaltung der Stadtbibliothek Magdeburg und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ist frei.</em></p>
<p>In der Information des Zu Klampen! Verlages heißt es über das Buch von Claudia Hempel &#8222;Wenn Kinder rechtsextrem werden &#8211; Mütter erzählen&#8220;:</p>
<p>Warum gerade ich? Warum gerade mein eigenes Kind? Warum hilft mir keiner? Bedrängende Fragen von Müttern, deren Kinder Neonazis sind. Dieses Buch läßt Mütter über das Ringen um ihre Kinder erzählen und bietet Hilfe.<br />
Sie sitzen im Wohnzimmer mit den Fotos ihrer Kinder vor sich: Babys, Kleinkinder, Schulkinder mit offenen, lebendigen Gesichtern und großen Augen, die neugierig in die Welt blicken. Heute aber sind aus den niedlichen Kleinen Neonazis geworden, brutale Schläger mit Glatze und Bomberjacke oder auch Vordenker der rechtsextremen Szene. Verzweifelt berichten die Mütter von durchweinten Nächten, handfesten Auseinandersetzungen, Versagensängsten und Schuldgefühlen; wie sie Rat gesucht haben und von Schuldirektoren mit der Begründung abgewiesen wurden, es gebe hier kein rechtsextremes Problem; wie Lehrer mit den Schultern zuckten und meinten, sie hätten zwar einen Bildungs-, aber keinen Erziehungsauftrag; wie Nachbarn weggeschaut haben, wenn die Jugendlichen der Eigenheimsiedlung plötzlich mit Springerstiefeln und Reichskriegsflagge in die Schule gingen; und wie sie auf dem Jugendamt selbst verantwortlich gemacht wurden – denn wer sich scheiden lasse, brauche sich ja nicht wundern, wenn das Kind plötzlich rechtsextrem werde. Diese Mauer des Schweigens, die Ignoranz, die mangelnde politische Aufklärung sind das, was Eltern – jenseits der innerfamiliären Tragödie – hilf- und oft auch mutlos macht. »Wenn Kinder rechtsextrem werden« jedoch zeigt: Sie sind nicht allein.</p>
<p><em>Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. </em></p>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Meine deutsche Mutter&#8220; &#8211; Die Abrechnung eines &#8222;Hitler&#8220;-Kindes</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/09/02/meine-deutsche-mutter-die-abrechnung-eines-hitler-kindes/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 20:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesung mit Niklas Frank am 9. September um 19.00 Uhr im einewelt haus

Am 9. September 2009 liest Niklas Frank ab 19.00 Uhr im einewelt haus in Magdeburg, Schellingstraße 3–4, aus seinem Werk &#8222;Meine deutsche Mutter&#8220;.
Schockierend und berührend zugleich rechnet Niklas Frank in seinen Werken mit seinen Eltern ab. Dies birgt für die Zuhörer ungeheueres Diskussionspotenzial [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=325&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Lesung mit Niklas Frank am 9. September um 19.00 Uhr im <em>eine</em>welt haus<br />
</strong><br />
<img src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/09/142_15391_55483_xl.jpg?w=195&#038;h=285" alt="Niklas Frank - Meine deutsche Mutter" title="Niklas Frank - Meine deutsche Mutter" width="195" height="285" class="alignleft size-full wp-image-329" />Am 9. September 2009 liest Niklas Frank ab 19.00 Uhr im <em>eine</em>welt haus in Magdeburg, Schellingstraße 3–4, aus seinem Werk &#8222;Meine deutsche Mutter&#8220;.<br />
Schockierend und berührend zugleich rechnet Niklas Frank in seinen Werken mit seinen Eltern ab. Dies birgt für die Zuhörer ungeheueres Diskussionspotenzial in sich. Er nimmt es nicht hin, er rechnet ab.</p>
<p>Niklas Frank wurde 1939 in München als Sohn des nationalsozialistischen Politikers Hans Frank, bekannt als der und dessen Frau Brigitte (geb. Herbst) geboren. Sein Vater war zwischen 1939 und 1945 als Generalgouverneur im besetzten Polen an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt und wurde auch als Schlächter von Polen bekannt, seine Mutter als (selbsternannte) &#8222;Königin von Polen&#8220;.</p>
<p>Nachdem sein Vater im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher angeklagt, 1946 zum Tode verurteilt und gehängt wurde und seine Mutter 1959, kurz nach seinem 20. Geburtstag, starb, begann für Frank, der Germanistik, Soziologie und Geschichte studierte, ein weiter Weg auf der Suche nach der Wahrheit über seinen Vater und das Dritte Reich. Er wurde Journalist und 1979 Auslandsreporter beim deutschen Wochenmagazin Stern.</p>
<p>1987 sorgte er mit dem Buch über seinen Vater „Der Vater. Eine Abrechnung“ für Aufsehen. Frank rekonstruierte das Leben seines Vaters aufgrund jahrelanger Recherchen, in deren Verlauf er erkennen musste, welch ungeheuren Ausmaßes die Verbrechen des Vaters waren. Das Buch wurde zunächst als Serie mit dem Titel „Mein Vater, der Nazimörder“ in der deutschen Illustrierten „Stern“ veröffentlicht und löste heftige Kontroversen aus.</p>
<p>2005 folgte dann im Buch „Meine deutsche Mutter“ eine ebenso harte Auseinandersetzung mit der eigenen Mutter.</p>
<p>&#8222;&#8216;Meine deutsche Mutter&#8217; ist das äußerst lesenswerte Porträt einer Frau, die der liebende Sohn nicht verkitscht zur ewig ahnungslosen Mutti mit fünf Kindern an der Seite des mächtigen Nazi-Gemahls.&#8220; (Stern) </p>
<p><em>Wir behalten uns vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.</em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/325/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=325&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Niklas Frank - Meine deutsche Mutter</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Lesetipp: &#8222;Das Buch gegen Nazis&#8220;</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/08/24/lesetipp-das-buch-gegen-nazis/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Erste Hilfe gegen Nazis – das Handbuch zum RechtsextremismusEine neue Studie zeigt: Neonazis haben unter Schülern immer mehr Zulauf. Rassismus und Fremdenhass nehmen zu in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Was tun gegen Nazis? Erste Hilfe bietet dieses Buch.Rechtsextremismus breitet sich aus, nicht nur unter Jugendlichen. Neonazis erkennt man längst nicht mehr an Springerstiefeln und Glatze. Ihre [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=321&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Erste Hilfe gegen Nazis – das Handbuch zum Rechtsextremismus</strong><br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" /><img class="alignleft size-full wp-image-322" title="Das Buch gegen Nazis" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/08/buch.jpg?w=125&#038;h=199" alt="Das Buch gegen Nazis" width="125" height="199" vspace="3" hspace="3" />Eine neue Studie zeigt: Neonazis haben unter Schülern immer mehr Zulauf. Rassismus und Fremdenhass nehmen zu in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Was tun gegen Nazis? Erste Hilfe bietet dieses Buch.<br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" />Rechtsextremismus breitet sich aus, nicht nur unter Jugendlichen. Neonazis erkennt man längst nicht mehr an Springerstiefeln und Glatze. Ihre Anführer geben sich cool – sie locken mit Musik, Abenteuern und modischem Chic.<br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" />Immer mehr Menschen fragen: Was tun? Welche Rezepte gibt es, um friedlich und kreativ gegen Rechtsextreme und Rassisten vorzugehen – sei es als Nachbar, im Sportverein, in der Schule oder am Arbeitsplatz? Und was ist Rechtsextremismus überhaupt? Soll man mit Nazis eigentlich diskutieren? Woran erkenne ich die?<br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" />Wie soll man auf Drohungen von Rechtsextremisten reagieren? Was tue ich, wenn meine beste Freundin plötzlich NPD wählt? Hilft ein Verbot der Partei? Und sind Sitz blockaden bei Neonazi-Demonstrationen eigentlich strafbar?<br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" /><em>Das Buch gegen Nazis</em> vermittelt kompaktes Wissen und gibt praktische Tipps. Es stellt beispielhafte Initiativen vor und empfiehlt Ansprechpartner für Ratsuchende.<br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" />Ein Anhang mit zahlreichen Fotos erklärt die Erkennungszeichen der Nazis von heute.<br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" />Mit Vorworten von Thomas Krüger und Giovanni di Lorenzo und Beiträgen von zahlreichen Fachautoren.<br style="margin:0;padding:0;" /><br style="margin:0;padding:0;" />Ein Projekt der <em>ZEIT</em> und der <em>Bundeszentrale für politische Bildung</em></p>
<p><em><strong>Toralf Staud und Holger Kulick &#8222;Das Buch gegen Nazis&#8220;<span style="font-weight:normal;"> (</span></strong>Verlag <a style="color:#990000;text-decoration:none;" href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462041606">Kiepenheuer &amp; Witsch</a>, 303 S., 12,95 Euro)</em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bgrmagdeburg.wordpress.com/321/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=321&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Das Buch gegen Nazis</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Kundgebung am 2. Juli: &#8222;Kein Ort für Nazis!&#8220;</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/06/25/kein-ort-fur-nazis/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 12:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gegen den Einzug der rechtsextremen NPD in den Magdeburger Stadtrat!
Kungebung am 2. Juli 2009
Erstmalig wird ein Mitglied der rechtsextremen NPD als gewählter Vertreter in den Magdeburger Stadtrat einziehen. Nachdem der stimmenmäßig stärkste NPD-Kandidat Michael Grunzel seinen Verzicht erklärt hat, rückt nun Matthias Gärtner nach. Mit 4.019 Stimmen bzw. 2,01 Prozent schnitt die NPD im Vergleich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=314&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignnone size-full wp-image-318" title="Kundgebung &quot;Kein Ort für Nazis&quot;" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/06/web-plakat-bgr-kundgebung.jpg?w=450&#038;h=636" alt="Kundgebung &quot;Kein Ort für Nazis&quot;" width="450" height="636" /></p>
<p>Gegen den Einzug der rechtsextremen NPD in den Magdeburger Stadtrat!<br />
Kungebung am 2. Juli 2009</p>
<p>Erstmalig wird ein Mitglied der rechtsextremen NPD als gewählter Vertreter in den Magdeburger Stadtrat einziehen. Nachdem der stimmenmäßig stärkste NPD-Kandidat Michael Grunzel seinen Verzicht erklärt hat, rückt nun Matthias Gärtner nach. Mit 4.019 Stimmen bzw. 2,01 Prozent schnitt die NPD im Vergleich aller in Magdeburg angetretenen Parteien und Wählervereinigungen am schlechtesten ab. Ihr selbst erklärtes Ziel, den Einzug in Fraktionsstärke, verfehlte die rechtextreme Partei deutlich. Der Anspruch auf eine Fraktionsgeschäftsstelle mit einem/r Mitarbeiteiter/in, finanziert aus öffentlicher Hand, ist damit verwirkt. Alle demokratischen Mandatsträger/innen schlossen vor und nach der Wahl mit Verweis auf die antidemokratische und menschenverachtende Programmatik der NPD jegliche Zusammenarbeit mit ihrem Vertreter aus. Dennoch ist zu erwarten, dass Matthias Gärtner den Stadtrat als Bühne zur öffentlichen Propagierung der rechtsextremen Ideologie sowie für aggressive verbale Angriffe auf Mitglieder der demokratischen Fraktionen missbrauchen wird.</p>
<p><strong>Kein Ort für Nazis!<br />
Gegen den Einzug der NPD in den Magdeburger Stadtrat!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das Bündnis gegen Rechts ruft daher alle Magdeburgerinnen und Magdeburger auf, am Donnerstag, den 2. Juli 2009, ab 13.30 Uhr Gesicht gegen Rechtsextremismus vor dem Magdeburger Rathaus zu zeigen.<br />
</strong></p>
<p>Ab 14.00 Uhr werden die Mandatsträger/innen im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Stadtrates vereidigt. Die Besucher/innentribüne steht allen Interessierten offen.</p>
<p><strong>Zum Hintergrund<br />
</strong><br />
Die NPD begreift sich selbst als systemoppositionelle Kraft. Ihre Weltanschauung beruht auf der Idee der Ungleichwertigkeit von Menschen. Sie ist rassistisch, antisemitisch und nationalistisch. Sie lehnt sowohl universell geltende Menschenrechte als auch die Demokratie ab und propagiert stattdessen das Gesellschaftsmodell einer homogenen Volksgemeinschaft in einem autoritären Staat. Die konstruktive Diskussionskultur der parlamentarischen Demokratie betrachtet die NPD als überflüssig. Effiziente Politik wird in ihren Augen allein von politischen Soldaten gemacht, die als unabhängige Führungspersönlichkeiten Entscheidungen von oben fällen. Vor diesem Hintergrund &#8211; und in Anlehnung an die  so genannte Machtergreifung der Nationalsozialisten &#8211; dient ihr der Parlamentarismus nur als Mittel zur Abschaffung der Demokratie.</p>
<p>Der 25-jährige Politikstudent Matthias Gärtner gilt als einer der &#8222;intellektuellen&#8220; Köpfe der rechtsextremen Szene in Sachsen-Anhalt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des NPD-Landesverbandes und stellvertretender Bundesvorsitzender der JN. Gärtner war 2007 Mitbegründer des &#8222;Nationalen Bildungskreises&#8220; (NBK), der auf die &#8222;Manifestierung einer geistigen Gegenelite&#8220; im Sinne des Rechtsextremismus abzielt. An der Otto-von-Guericke-Universität gründete er die rechtsextreme Hochschulgruppe &#8222;Studentische Interessen&#8220;, konnte diese jedoch nicht dauerhaft etablieren. Gärtner ist auch als Autor des JN-Periodikums &#8222;Hier &amp; Jetzt&#8220; und bei rechtsextremen Aufmärschen in Sachsen-Anhalt präsent. So nutzte er im November 2008 eine neonazistische Demonstration &#8222;gegen Kindesmissbrauch&#8220;, um gegen den &#8222;negriden Präsidenten Kanack&#8230;äh&#8230;Barack Obama&#8220; zu hetzen. Bei<br />
der Eröffnung einer Ausstellung zum Thema &#8222;Neofaschismus in Deutschland&#8220; in Berlin-Marzahn 2008 bezeichnet er die Bundesrepublik Deutschland als &#8222;schwach und verkommen&#8220;. Nach der Räumung eines rechten Objektes in Magdeburg-Neustadt im August 2008 drohte Gärtner den Verantwortlichen von Polizei und Innenministerium: &#8222;Die Gestalten machen es nicht mehr lange und die Knüppelschwinger von einst sind dann nicht Vergessen. Versprochen!&#8220;</p>
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			<media:title type="html">Kundgebung &#34;Kein Ort für Nazis&#34;</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein Zeichen der Erinnerung und Hoffnung</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/06/03/ein-zeichen-der-erinnerung-und-hoffnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 12:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Einweihung eines Gedenksteins für getöteten Rick L. in Magdeburg
„Genau 290 Tage ist es nun her, dass einer der liebevollsten und unschuldigsten Menschen, die ich kannte, an dieser Kreuzung auf grausamste Art und Weise ermordet wurde.“ Die junge Frau, die mit dem angehenden Kunststudenten Rick L. eng befreundet war, ringt bei ihrer Ansprache mit den Tränen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=306&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Einweihung eines Gedenksteins für getöteten Rick L. in Magdeburg</strong></p>
<p>„Genau 290 Tage ist es nun her, dass einer der liebevollsten und unschuldigsten Menschen, die ich kannte, an dieser Kreuzung auf grausamste Art und Weise ermordet wurde.“ Die junge Frau, die mit dem angehenden Kunststudenten Rick L. eng befreundet war, ringt bei ihrer Ansprache mit den Tränen. Mehr als 50 Menschen hatten sich am Vormittag des 2. Juni 2009 im Magdeburger Stadtteil Reform zusammengefunden. Magdeburgs Oberbürgermeister, zwei Beigeordnete, zahlreiche Stadträte sowie Vertreter/innen des Bündnis gegen Rechts weihten gemeinsam mit Familienangehörigen und Freund/innen in unmittelbarer Nähe zum Tatort einen Gedenkstein für Rick L. ein. Der junge Mann wurde am 16. August 2008 nach dem Besuch einer Diskothek von einem bekennenden Neonazi durch Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass er an seinem eigenen Blut erstickte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-297" title="Gedenkstein" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/06/2009-06-02_rick1.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Mehr als 50 Menschen beteiligten sich an der Einweihung des Gedenksteins für Rick" width="400" height="300" /></p>
<p><strong>Breite Solidarität</strong></p>
<p>Familienangehörige und Freund/innen von Rick L. fassten bereits nach der Beerdigung den Entschluss, am Tatort einen Stein zur Erinnerung und Mahnung aufzustellen. Unterstützung erhielten sie vom Geschwister-Scholl-Gymnasium, an dem der junge Mann ein Jahr zuvor sein Abitur ablegte, und der Mobilen Opferberatung bei Miteinander e.V.. An einer Unterschriftenaktion beteiligten sich mehr als 1.000 Menschen.</p>
<p>Der Eigentümer eines Teppichmarktes, auf dessen Grundstück Rick L. in einem Gebüsch liegend verstarb, verweigerte den Hinterbliebenen jegliche Unterstützung und damit die Aufstellung des Steins auf seinem Firmengelände. Die Initiator/innen wandten sich daraufhin an den Magdeburger Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Die Stadt sicherte Hilfe zu. Das Tiefbauamt stellte den Stein zur Verfügung, und der städtische Eigenbetrieb &#8222;Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg&#8220; fertigte die Gedenkplatte an. Die Inschrift lautet: <em>„Im Gedenken an Rick. Rick wurde am 16.08.2008 an dieser Kreuzung durch feige und sinnlose Gewalt aus unserem Leben gerissen. In unserem Herzen wirst du immer weiter leben! Familie und Freunde von Rick.“</em> Der Gedenkstein wurde wenige Meter vom Tatort entfernt auf öffentlichem Grund aufgestellt.<br />
<strong><img class="alignnone size-full wp-image-298" title="Rick" src="http://bgrmagdeburg.files.wordpress.com/2009/06/2009-06-02_rick2.jpg?w=400&#038;h=300" alt="Im Gedenken an Rick" width="400" height="300" /></strong></p>
<p><strong>Gedenkstein als Zeichen der Hoffnung für Zivilcourage</strong></p>
<p>Heike Kleffner von der Mobilen Opferberatung lobte die unbürokratische Hilfe des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung als politisches Signal gegen Rechtsextremismus. Der Stein stelle für sie nicht nur ein Ort der Erinnerung an Rick sondern auch ein Zeichen der Hoffnung dar, „dass rechte Gewalt zukünftig keine Todesopfer mehr fordert. Ein Zeichen der Hoffnung dafür, dass mehr Bürger einschreiten werden, wenn andere Menschen von Rechtsextremen angepöbelt oder gar angegriffen werden.“ Die Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Szene kostete allein in Magdeburg seit 1990 drei jungen Männern das Leben, deutschlandweit sind es über 135.</p>
<p><strong>Acht Jahre Jugendhaft für Neonazi – Verteidiger legt Revision ein<br />
</strong><br />
Die Polizei nahm am 18. August 2008 Bastian O., der bis Anfang 2008 bereits wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und räuberischer Erpressung eine Haftstrafe abgesessen hatte, unter dringendem Tatverdacht fest. Während der Gerichtsverhandlung vom Dezember 2008 bis Mai 2009 machte der Neonazi aus seiner Gesinnung keinen Hehl. Mit kahl rasiertem Schädel und einer Jacke der bei Rechtsextremen beliebten Marke „Thor Steinar“ verfolgte Bastian O. im Dezember 2008 die Verlesung der Anklageschrift. Fernsehbilder zeigen, wie der Neonazi bei der Urteilsverkündung einen Ring mit der „Schwarzen Sonne“, einem von der SS im Nationalsozialismus verwendetes Symbol, trägt. Das Landgericht Magdeburg sah es als erwiesen an, dass Bastian O. den jungen Mann zu Tode geprügelt und im Anschluss beraubt hat. Das Strafmaß sah acht Jahre Jugendhaft vor. Nach Informationen des Bündnis gegen Rechts Magdeburg hat der Verteidiger inzwischen Revision gegen das Urteil eingelegt.<br />
<strong><br />
Aufruf zu Spenden</strong></p>
<p>Freundinnen und Freunde von Rick L. haben im vergangenen Jahr am Tatort mit Grabkerzen und Blumenschmuck ein kontinuierliches Gedenken an den angehenden Kunststudenten aufrecht erhalten. Sie wollen diese Form der Erinnerung auch am Gedenkstein fortführen. Da Unbekannte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Grabkerzen und Blumenschmuck zerstörten, bitten wir im Namen der Freundinnen und Freunde von Rick L. um Spenden für Grabkerzen und Blumenschmuck am Gedenkstein. Die Spenden werden vom „Opferfonds“ an die Freundinnen und Freunde weitergeleitet und sind steuerlich abzugsfähig.</p>
<p><strong>Spendenkonto: </strong><br />
Kto.-Nr: 53 53 53<br />
BLZ 810 205 00<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
Kontoinhaber: Miteinander e.V.<br />
Stichwort: Opferfonds / Würdiges Gedenken</p>
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			<media:title type="html">Gedenkstein</media:title>
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			<media:title type="html">Rick</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Einweihung des Gedenksteins für Rick L.</title>
		<link>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/31/offentliche-einweihung-des-gedenksteins-fur-rick-l/</link>
		<comments>http://bgrmagdeburg.wordpress.com/2009/05/31/offentliche-einweihung-des-gedenksteins-fur-rick-l/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 06:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bgrmagdeburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, den 2. Juni 2009, 11.00 Uhr, Magdeburg-Reform, Pallasweg, Ecke Hektorweg
Redner/innnen: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Freund/innen von Rick L., Mobile Opferberatung
Am kommenden Dienstag, den 2. Juni 2009, wird der Gedenkstein für den am 16. August 2008 von einem Neonazi getöteten 20-jährigen angehenden Kunststudenten Rick L. in Sichtweite zum Tatort öffentlich eingeweiht. Dank der schnellen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bgrmagdeburg.wordpress.com&blog=2150957&post=295&subd=bgrmagdeburg&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Dienstag, den 2. Juni 2009, 11.00 Uhr, Magdeburg-Reform, Pallasweg, Ecke Hektorweg<br />
Redner/innnen: Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Freund/innen von Rick L., Mobile Opferberatung</strong></p>
<p>Am kommenden Dienstag, den 2. Juni 2009, wird der Gedenkstein für den am 16. August 2008 von einem Neonazi getöteten 20-jährigen angehenden Kunststudenten Rick L. in Sichtweite zum Tatort öffentlich eingeweiht. Dank der schnellen und unbürokratischen Unterstützung durch die Stadt Magdeburg und des Büros des Oberbürgermeisters wird damit der Wunsch der Angehörigen und Freund/innen nach einem würdigen Gedenken an Rick L. umgesetzt. Der Gedenkstein trägt die Inschrift: <em>„Im Gedenken an Rick. Rick wurde an dieser Kreuzung am 16.08.2008 durch feige und sinnlose Gewalt aus unseren Herzen gerissen. ‚In unseren Herzen wirst du immer weiter leben.’ Familie und Freunde von Rick“.</em></p>
<p>Der gewaltsame Tod von Rick L. durch einen 20-jährigen, einschlägig vorbestraften Neonazi gehört zu den Tötungsdelikten aus dem Jahr 2008, die auch das Bundesinnenministerium als politisch rechts motiviert wertet. Zur Erinnerung: Am 19. Mai 2009 verurteilte das Landgericht Magdeburg den u.a. wegen Körperverletzung und Volksverhetzung vorbestraften Neonazi Bastian O. zu einer Jugendhaftstrafe von acht Jahren wegen Totschlags. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Bastian O., nachdem ihn Rick L. bei einem zufälligen Zusammentreffen nach einem Besuch der Diskothek „Fun Park“ als „Hobbynazi“ bezeichnet hatte, mit unzähligen Schlägen und Tritten tödlich misshandelte.</p>
<p><strong>Ein wichtiges Zeichen</strong></p>
<p>„Die Errichtung des Gedenksteins ist ein wichtiges Zeichen, dass die tödliche Dimension rechter Gewalt in Magdeburg nicht länger verschwiegen wird,“ sagt eine Sprecherin der Mobilen Opferberatung. Denn seit 1990 starben in Magdeburg bei rechten Gewalttaten mindestens drei junge Menschen aus der Punk-Szene und aus nicht-rechten Jugendkulturen: Am 9. Mai 1992 wurde Thorsten Lamprecht bei einem Überfall von etwa 60 Neonaziskins auf eine Punkparty in dem Magdeburger Lokal „Elbterrassen“ mit einem Baseballschläger schwer verletzt. Der damals 23-jährige Punk starb an den Folgen der Verletzungen. Am 8. Februar 1997 starb in Magdeburg-Olvenstedt der 17-jährige Frank Böttcher an einer Straßenbahnhaltestelle an den tödlichen Messerstichen eines gleichaltrigen Naziskinheads. </p>
<p>Rick L., Frank Böttcher und Thorsten Lamprecht starben, weil sie im Weltbild der extremen Rechten als Nicht-Rechte, Alternative und Punks zu den politischen Gegnern gehören, die mit allen Mitteln und entgrenzter Gewalt bekämpft werden. Viele andere Betroffene aus nicht-rechten Jugendkulturen sind seit 1990 in Magdeburg bei rechten Angriffen verletzt worden; einige leiden dauerhaft unter den körperlichen und psychischen Folgen der Gewalttaten. </p>
<p><strong>Aufruf zu Spenden</strong></p>
<p>Freundinnen und Freunde von Rick haben im vergangenen Jahr am Tatort mit Grabkerzen und Blumenschmuck ein kontinuierliches Gedenken an den angehenden Kunststudenten aufrecht erhalten. Sie wollen diese Form der Erinnerung auch am Gedenkstein aufrecht erhalten. Da in den vergangenen Wochen und Monaten sowohl Grabkerzen als auch Blumenschmuck immer wieder von Unbekannten zerstört wurden, bitten wir im Namen der Freundinnen und Freunde von Rick L. unter dem Stichwort „Würdiges Gedenken“ um Spenden für Grabkerzen und Blumenschmuck am Gedenkstein. Die Spenden werden vom „Opferfonds“ an die Freundinnen und Freunde von Rick L. weitergeleitet und sind steuerlich abzugsfähig. </p>
<p><strong>Spendenkonto:</strong><br />
Kto.-Nr: 53 53 53<br />
BLZ 810 205 00<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
Kontoinhaber: Miteinander e.V.<br />
Stichwort: Opferfonds / Würdiges Gedenken</p>
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